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08. 04. 2011 - Animal hoarding in NÖ; Neues vom Eselprojekt Hurghada
 

Neuer Animal hoarding-Fall: Tiere jahrelang ohne Tageslicht gehalten

Kürzlich wurde ANIMAL SPIRIT vom Tierschutzverein Ybbstal angerufen, ob wir nicht bei einem Fall von schrecklicher Tier-Vernachlässigung in NÖ helfen könnten. Obwohl unsere beiden Gnadenhöfe praktisch voll sind, haben wir spontan zugesagt, zumindest 3 der Ziegen zu über-nehmen. Weitere Plätze (für Ponys, Ziegen, Katzen, Hunde und ein Hängebauchschwein) werden noch gesucht. Bitte direkt an Frau Maria Kuttner wenden: +43-660-8186180.


Dieser Boxer war mit 2 Katzen ohne Licht eingesperrt

Hier dazu der heutige Bericht vom ORF (Auszug):

Großes Leid mußten Tiere auf einem alten Hof in der Gemeinde Waidhofen/Ybbs ertragen: Eine Frau soll Ponys, Ziegen, Hunde und Katzen jahrelang in abgedunkelten Boxen gehalten haben. Jetzt wurden sie von Tierschützern gerettet.

Frau beherbergte Tiere ohne Licht und Strom
Jahrelang sollen sie kein Tageslicht gesehen haben - die drei Ponys, acht Ziegen, drei Hunde, neun Katzen, zwei Hasen und das Hängebauchschwein, die die Frau in einem alten Hof beherbergte - einem komplett verwahrlosten Haus ohne elektrischen Strom.

„Die Tiere waren völlig im Dunklen eingesperrt. Wir mußten mit Taschenlampen hineingehen. Dort waren Pferde, Hunde in Boxen im Finsteren, Hasen, Ziegen. Ein Boxer war in einer Art Speisekammer eingesperrt ohne Fenster mit zwei Katzen", schildert Maria Kuttner vom Tierschutzverein Ybbstal ...

 

Neuigkeiten vom Wüsten-Gnadenhof "Bluemoon" in Hurghada/Ägypten

Heute erreichte uns folgender Bericht von unserer Projekt-partnerin Monique Carrera und ihren Eseln in Hurghada:

Lieber Franz, wir haben hier wie immer alle Hände voll zu tun. Leider haben wir 2 Esel verloren, und da wir wissen wollten warum, haben wir sie obduziert. Das Resultat: Lungen-bakterien und Leberprobleme ...
 
Nun haben wir bei allen Eseln Blutproben abgenommen um genau zu wissen, was das Problem ist. Ich nehme an, daß einer unserer Neuzugänge uns dieses Problem eingeschleppt hat. Mit ein wenig Geduld werden wir das aber in den Griff bekommen.


Monique Carrera behandelt einen Neuankömmling

Jetzt haben wir nochmal 4 neue Esel bekommen. Einige Bilder und Berichte schicke ich mit. Wir bemühen uns, auch hier in der Wüste etwas Frühling reinzubringen und mit Hilfe Eurer Spenden das Gelände zu begrünen und langsam wird es was.

Lucca, der Geschlagene

Seit Jahren schon kam ein Mann mit Eselkarren täglich an unserem Haus vorbei. Er sammelte wieder verkauf-baren Abfall ein - Recycling auf ägyptische Art - und verdiente sich so seinen Lebensunterhalt.
Inzwischen kennen mich ja fast alle Eseltreiber in Hurghada, so auch er. Somit wartete er vor unserem Haus auf mich und meinte, sein Esel wäre verletzt, ob wir ihn uns mal anschauen könnten. Der Esel hatte tatsächlich eine böse Verletzung und ganz verkrüppelte Hufe.

Ich versuchte dem Mann zu erklären, daß, wenn er mit diesem Tier weiterarbeitete, hätte er bald keinen Esel mehr, denn dieser würde das nicht mehr lange mitmachen. Doch der erwiderte, er hätte nur diesen Esel und ohne ihn hätte er kein Einkommen.


So sah Lucca bei seiner Ankunft aus ...

So schlug ich ihm vor, ein Fahrrad mit Transportbox zu kaufen, so könne er weiter sein Geld verdienen und der Drahtesel würde erst noch keinen Unterhalt kosten. Wie viel er denn für den Esel bezahlt hätte, fragte ich ihn. EGP 450, meinte er, er hätte den Esel nachts gekauft und nicht gesehen, daß er so geschunden wäre. Ich sagte ihm, er solle am nächsten Morgen noch mal zu uns kommen und mit meinem Mann sprechen. Er war dann auch pünktlich da und Salah kaufte ihm den Esel kurzerhand ab, mit der Bitte, er solle den Esel aufs Land bringen.

Und tatsächlich, am Nachmittag traf Lucca bei uns auf der Farm ein. Er kam ins Gras bewachsene Rondell, wo er sich erst mal satt fressen und sich ausruhen konnte.

Später behandelten wir dann auch noch seine Wunden. Beim Gedanken, daß Lucca mit diesen Wunden und verkrüppelten Hufen noch bis vor kurzem gearbeitet hatte, lief es uns kalt den Rücken runter.

Er hat sich in den ersten vier Tagen auf dem Land sehr gut erholt und die Wunden heilen ab. Er ist ein gemütliches und geduldiges Langohr, der die ganzen Behandlungen und Spritzen ohne Probleme über sich ergehen ließ. Wir hoffen, daß er überlebt und hier bei uns seinen verdienten Lebensabend in Ruhe genießen kann.

Endlich von der qualvollen Arbeit befreit

Einen Tag nicht auf der Farm und schon steht der nächste Esel da. Mein Mann hat ihn angenommen. Er wurde von einer Frau aufs Land gebracht, die sagte, sie hätte den Esel vermietet und er wäre in diesem Zustand zurückgekommen. Sie sei eine ganz arme Frau und ihr Mann habe keine Arbeit. Leider eine schamlose Lüge, denn ihr Mann war kurz vorher bei uns und hatte einen anderen Esel gebracht!

Schmerzlich müssen wir feststellen, daß unsere Gutmütigkeit und Groß-zügigkeit auf dem Rücken der Tiere ausgenutzt wird.


Auch Lucca muß wenigstens nie mehr schuften

Als ich den Esel sah, überkam mich eine derartige Wut und Hilflosigkeit, die ich kaum beschreiben kann! Wie kann ein Mensch nur so eine arme Kreatur vor den Karren spannen und mit ihr arbeiten gehen - ich werd es im Leben nicht verstehen, wie Menschen einem so geduldigen Lebewesen so etwas antun können!

Es wird lange dauern bis diese Wunden wieder heilen, aber so Gott will muß Bartolini für den Rest seines Lebens nicht mehr arbeiten müssen ...

 

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Tel: +43 (0) 2774/29 330
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