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10. 09. 2008 - Tierrechts-Fundamentalist Martin Balluch - Eigentor der Grünen?
 

"Es reicht", könnte man durchaus sagen. Nach fast 7 Jahren der Unterstellungen, Intrigen und Verleumdungen durch den frisch gekürten grünen Nationalrats-Kandidaten und militanten Tierrechts-Aktivisten Martin Balluch, geht Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann der Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT, jetzt in die Offensive. Der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen gebracht hat, war allerdings ein Eintrag auf der Internet-Seite wahl08.orf.at. Darin wird Grünen-Chef Van der Bellen (VdB) gefragt, ob er es nicht bedenklich finde, daß er mit M. Balluch jemanden auf seine Liste setze, dessen Verein (VGT) ein Erbe mitschleppe, dem Nähe zu Antisemitismus bescheinigt werde. VdBs Antwort: "Uns ist bewußt, daß der Vorgänger von Herrn Balluch als Vorsitzender des VGT eine äußerst problematische Person war, mit Ansichten, die wir nicht teilen...".

"Dieser Vorgänger des Herrn Balluch war bekanntermaßen ich," so Tierschützer Dr. FJ. Plank. "Ich habe den VGT 1992 gegründet und 10 Jahre lang unter großen Mühen von Null weg sehr erfolgreich aufgebaut. Jetzt betreibt nicht nur Herr Balluch gegen mich Rufmord, sondern offenbar auch die Grünen, die ich viele Jahre lang, v.a. unter Madeleine Petrovic, unterstützt habe. Ich habe nie in meinem Leben irgendeine Nähe zum Antisemitismus geäußert, es sei denn, man unterstellt mir antisemitisch zu sein, wenn man sich als konsequenter Tierschützer auch gegen das betäubungslose Schächten einsetzt. Und was, bitte schön, versteht Herr Van der Bellen unter ,problematischer Person'?"

"Sollte Herr VdB und die Grünen diese diskriminierenden Aussagen nicht öffentlich zurücknehmen und sich dafür entschuldigen, so schließe ich rechtliche Schritte nicht aus," so Dr. Plank weiter. Im Übrigen wären die Grünen gut beraten, sich eher von einem Menschen zu distanzieren, der sich über Jahrzehnte hinweg mit den strafrechtlich relevanten Aktivitäten der "Animal Liberation Front" solidarisiert hat, der vor 12 Jahren aus England flüchten mußte, weil er dort polizeilich gesucht wurde, der von der österr. Staatsanwaltschaft mehrerer schwerer Brandanschläge und Sachbeschädigungen beschuldigt wird und der erst vor wenigen Tagen bei einer Demonstration vor dem Kanzleramt ins Mikrofon gebrüllt hat: "Jetzt beginnt dieser Krieg erst, diese Schlacht, dieser Kampf". Die SN kommentierte dies gestern folgendermaßen: "Ein neuer Fundamentalismus. Mögen diese Herren und ihre geistige Einstellung dem Nationalrat erspart bleiben."

Dr. Plank abschließend: "Seit über 20 Jahren bin ich nun im aktiven Tierschutz tätig und habe durch gute Sacharbeit, aber auch mit spektakulären Aktionen - gemeinsam mit etlichen anderen Tierschützern - viel erreicht. Aber ich habe mich immer von Gewalttaten und Sachbeschädigungen distanziert, weil das den Tieren selber nichts bringt und letztlich - wie die vergangenen Monate bewiesen haben - die gesamte Staatsmacht gegen den Tierschutz mobilisiert. Vom Rufschaden für die Bewegung - durch die Gleichsetzung des Tierschutzes mit militantem Fundamentalismus bis hin zum radikalen Extremismus - ganz zu schweigen. Ich hoffe, daß die Grünen sich noch rechtzeitig besinnen und sich nicht vom sachlich-vernünftigen, sondern vom fundamentalistisch-militanten Tierschutz distanzieren. Sonst könnte sich die Streichung des Tierschutzes aus ihrem Wahlprogramm und diese Kandidatur des M. Balluch für sie noch als deftiges Eigentor herausstellen."

Weitere relevante links zu kritischen Medienberichten:
http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=767

http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3471703&res=0

http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080904_OTS0247&ch=politik
http://www.bauernzeitung.at/?id=2500%2C37445%2C%2C

 

Rückfragehinweis: Dr. Franz-Joseph Plank, ANIMAL SPIRIT, (+43) 0676/7082434

 

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Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
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