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26. 11. 2012 - 8 "Schlachtesel", 2 Ponys und 4 Fohlen vermittelt; Neues zur Gnadenhof-Blockade; Tierschutz im Unterricht und Schächten
 

8 "Schlachtesel" und 2 Ponies auf guten Plätzen untergekommen

Ende Oktober haben wir von acht Eseln berichtet, die im Herbst nicht mehr gebraucht wurden und so von uns gerade noch rechtzeitig vom Schlachttransport freigekauft werden konnten. Seither waren sie auf unserem Gnadenhof Esternberg untergebracht, diese Woche dürfen sie endlich auf ihre neuen Super-Plätze: Zwei der acht geretteten Esel kommen nach NÖ auf den Gnadenhof Gut Friedstein, die bereits letztes Jahr etliche Notfälle aus dem Konkurshof aufgenommen hatten.


8 gerettete "Schlachtesel", noch am Gnadenhof

Drei weitere kommen zu einer begeisterten Tierschützerin ins Waldviertel, welche sie sich selber bei uns in Esternberg ausgesucht hat; und die letzten drei kommen nach Bayern auf einen wunderschönen Hof in der Nähe von Straubing.

Auch 2 Ponies konnten wir in diesen Tagen wieder retten und auf gute Plätze bei Salzburg bzw. ins Burgenland bringen.

 

Nachträgliche Fohlenrettungsaktionen:

Erst heute haben wir wieder zwei zum Schlachten bestimmte Noriker-Jährlinge aus OÖ freigekauft und nach Bayern vermittelt. Und vor ein paar Tagen erreichte uns dieser Hilferuf von Alexandra Bencinic, einer engagierten Tierfreundin, die von ANIMAL SPIRIT letztes Jahr 4 Esel übernommen hatte: "Dringend Hänger für Fohlentransport gesucht":

"Wir kommen aus dem Saarland und fuhren am Sonntag den mit dem Pferdehänger in die Nähe von Chemnitz, um 2 Fohlen abzuholen. Was wir vorfanden war das pure Grauen! Kein Futter, kein Wasser, ein halb verfallener Schuppen und eine Koppel ohne Gras, nur Matsch und Mist.


Die armen Fohlen - am Ende ihrer Kräfte

Eine Stute, die einen Tag vorher abgeholt worden und zudem die Mutter einer der beiden war, versuchte wohl beide Fohlen zu säugen und entzündete sich den Euter bis hoch zur Brust. Die Stute steht nun in Erlangen, für sie wird gesorgt, danke dafür!

Wir wollten die beiden so schnell als möglich verladen, aber bei dem Kleineren fehlte bereits die Kraft sich auf den Beinen zu halten, immer wieder krachte er zusammen und schaffte es nicht mehr auf die Beine (siehe Foto)! Wir haben es dann am Sonntag geschafft, die beiden Fohlen in einen trockenen und warmen Stall mit Wasser und Futter zu verfrachten und einen Tierarzt kommen zu lassen, der sich auch in den nächsten Tagen kümmern wird. Wir wollen nicht aufgeben! Wir möchten bald wieder nach Chemnitz und die beiden Fohlen ins Saarland holen. Ein Stall mit Koppel und ganz viele Menschen warten hier bereits auf die beiden, um sie aufzupäppeln und zu versorgen. Dringend brauchen wir einen Pferdetransport, da die Fohlen sich in einem desolaten Zustand befinden, wissen wir nicht, ob die Fahrt in einem Hänger gut geht. Wir möchten "Alentado" und "Sorpreso" ein neues Zuhause geben. Bitte helfen Sie uns dabei! Im voraus schon mal ein dickes Dankeschön! Ganz lieber Gruß, S.J."

ANIMAL SPIRIT zögerte wieder nicht lange und bot an, den Transport zu übernehmen und finanzieren. Nach 24-stündiger Fahrt erreichten die Fohlen "Mut" und "Überraschung" (so die Übersetzung der Namen) endlich ihr neues Zuhause. Mittlerweile geht es den Fohlen besser, sie werden von einer befreundeten Tierärztin homöopathisch aufgepäppelt.

 

Muß die Hendlberg-Blockade nun doch wieder weitergehen?

Wie in den letzten Newslettern und Presseaussendungen mehrfach berichtet, haben wir ja täglich vom 15. Oktober bis zum 17. November die Zufahrt zu unserem Ur-Gnadenhof Hendlberg blockieren müssen, um den Beginn des privaten Straßenbaus quer durch unsere Weiden und sogar durch mehrere Tier-Behausungen zu verhindern. Derzeit laufen zwar Verhandlungen, doch es soll - geht es nach dem Bürgermeister und der Baufirma - lediglich ein Mini-Kompromiß werden, mit der ersten Kehre unmittelbar vor unserer Hofeinfahrt.


Wohl oder übel müssen wir weiter blockieren

Demnach müßte trotzdem eine Schweinehütte sowie der Winter-Schafstall geschliffen werden, die jeweiligen Abbruchbescheide sind allerdings noch nicht rechtskräftig.

Wir wollen/müssen daher weiter Druck ausüben und eine - für Tier und Mensch - noch weit bessere Lösung erreichen, wo die Straßentrasse UNTERHALB unseres Grundstücks im wesentlich weniger steilen und somit weniger rutschgefährdeten Teil verlaufen und zudem Weiden, Zäune und Tierbehausungen verschonen würde. Da diese wesentlich bessere Variante aber von Bürgermeister, Bauleiter und v. a. der Betreiberin, Frau Esther Seydl-Wershofen, vehement abgelehnt wird, brauchen wir ganz dringend einen persönlichen Termin bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der ja demnächst seinen Wahlkampf in NÖ beginnen wird, um eine unbürokratische, schnelle und gute Lösung zu erreichen. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin dabei, mit einem persönlichen mail an ihn: lh.proell@noel.gv.at.

Da erst kürzlich der Bauleiter angekündigt hat, daß die Fa. STRABAG doch noch heuer (!) mit der Straße beginnen will - unabhängig von der Wettersituation - sind wir wohl gezwungen, um diesen Wahnsinn weiter zu verhindern, wieder mit den Blockaden zu beginnen (siehe auch unsere noch aktuelle PETITION). Wer also ab kommenden Mittwoch/Donnerstag in der Früh für ein paar Stunden Zeit erübrigen kann, um uns dabei zu unterstützen, bitte unter office@animal-spirit.at anmelden. Vielen Dank!

 

Gräueltaten religiöser Extremisten werden in Unterrichtsmaterialien verharmlost

In der deutschen Lehrmittelsammlung "Ethik Sekundarstufe", die auch an österreichischen Schulen verwendet wird, ist die Tierquälerei des Schächtens völlig falsch und verharmlosend dargestellt: "Beim Schächten geht es darum, dem Tier lange Todesqualen zu ersparen. Die Halsschlagader wird durch einen blitzschnell ausgeführten Schnitt mit einem extrem scharfen Messer geöffnet. Das Tier wird augenblicklich bewusstlos und stirbt sofort." {Ethik Sekundarstufe I, Grundwerk Teil 2. Grundzüge des Judentums 2.3; mvg Verlag, Landsberg am Lech. S.11}

Damit sich jede Lehrkraft selbst ein Urteil darüber bilden kann, welch schmerzliche Tötungsmethode das jüdische und muslimische Schächten ist, haben wir für "Tierschutz im Unterricht / Erwachsenenbildung" eine Videodokumentation auf youtube gestellt:


Grausames Schächten: Von Fanatikern verharmlost

http://www.youtube.com/watch?v=1DqB6FnO4JY

Für Kinder und Jugendliche ist das Video nicht geeignet, da die Szenen unerträglich grausam sind! Aber niemand sollte im Schulunterricht falsch informieren oder informiert werden. Menschen, die nicht mit eigenen Augen gesehen haben, was beim Schächten und in unseren Schlachthäusern den Tieren angetan wird, weil ihnen die Szenen zu grausam sind, sollten darüber bitte auch nicht sprechen oder schreiben.

Dr. Friedrich Landa, Tierschutz im Unterricht
www.tierschutzunterricht.at

Dazu passend die aktuelle Petition gegen betäubungsloses Schächten an die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

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