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02. 12. 2012 - Aktuelles zum Hendlberg; Petitionen: Treibjagd Dunkelsteinerwald und EU-Verbot Sauen-Kastenstände; Polen verbietet Schächten
 

Gnadenhof Hendlberg: Ungewißheit und weiter Warten auf Termin

Nach mittlerweile über 3000 Protest-Unterschriften unserer Petition zur Erhaltung des Gnadenhofs Hendlberg in seiner derzeitigen Form, sowie unzähligen Newslettern und OTS-Presseaussendungen ist bis dato noch immer nicht geklärt, wie es mit unserem Ur-Gnadenhof Hendlberg weitergehen soll. Während der Bauleiter angekündigt hat, daß er unbedingt noch heuer mit der Privat-Straße zu dieser Hausruine (Bild) quer durch unseren Gnadenhof beginnen will, ist für kommenden Freitag, 7.12.2012, 15 Uhr eine Begehung des Gemeinde-Vorstandes (gemeinde@brand-laaben.at) am Hendlberg angesetzt, bei der über die von uns beeinspruchten Abriß-Bescheide für die von der Straße betroffenen Tier-Behausungen beraten werden soll.


Für diese Ruine soll Gnadenhof teilzerstört werden

Wer Zeit und Lust hat, dabei zu sein, ist zu unserer Unterstützung herzlich eingeladen zu kommen.

Auch der seit Wochen angesuchte Termin bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, um in dieser Sache zu vermitteln und eine Trassen-Lösung am UNTEREN ENDE unseres Grundes zu erreichen (was technisch überhaupt kein Problem, ja sogar einfacher wäre), ist bis dato noch nicht zustande gekommen. Durch diese Alternativ-Variante würden nicht nur die untere Schweinehütte, die Weide, die Zäune und somit die Integrität des Hofes erhalten, sondern v.a. auch die extreme Hangrutschgefahr minimiert werden. Wer uns dabei weiter unterstützen will, bitte perönliches mail an LH Pröll schicken: lh.proell@noel.gv.at. Sollten in den nächsten Tagen - trotz Winterkälte und "Weihnachtsfrieden" - tatsächlich Baumaschinen auffahren, werden wir unsere Mitglieder selbstverständlich umgehend informieren und um rasche Unterstützung ersuchen. 

 

Vorweihnachtliche Tierhetze im Dunkelsteinerwald - PETITION

Anachronistische Treibjagd im nö. Dunkelsteinerwald:

Am Freitag, dem 7. Dezember 2012, weihnachtet es schon sehr. Aber nicht für die Wildtiere im niederösterr. Dunkelsteinerwald. Denn so wie jedes Jahr im Advent lädt der Grund- und Großwaldbesitzer (960 Hektar Wald, 200 Hektar Ackerland, vier Eigenjagden), Subventions-Großab-kassierer, Multifunktionär und Präsident der österreichischen Land- und Forstwirtschaftsbetriebe, DI. "Graf" Felix Montecuccoli, seine illustren Gäste aus Politik, Wirtschaft und Adel zur tödlichen Tierhetze. Treffpunkt wie immer, die Burgruine Hohenegg im romantischen Dunkel-steinerwald.


Landschafts- und Tierschutz für Dunkelsteinerwald

Ob sich die bewaffneten Weidmänner wieder von der Polizei schützen lassen werden, um Jagdgegnern keine Möglichkeit zu geben zu protestieren, wird sich weisen. Wie auch immer: Vierzig bis fünfzig Auserlesene werden sich nächsten Freitag bei der romantischen Ritterburg treffen, um - nach Meinung von Insidern - Waldtiere völlig unkontrolliert zu erschießen. Laut Augenzeugen humpeln nach der sogenannten Riegeljagd tagelang schwer verletzte Tiere durch den Wald und etliche Tiere mit Steckschüssen im Hals oder im Gebiß sterben langsam und qualvoll.

Zur Erinnerung: Bereits 2009 wurde - allerdings erfolglos - versucht, Bürger-initiativen einzuschüchtern. Besonders der streitbare Generalsekretär der Österreichischen Jagdverbände, Dr. Peter Lebersorger, drohte wortgewaltig am Telefon. Vorgeworfener Tatbestand: Ankündigung der gräflichen Treibjagd auf der Website www.dunkelsteinerwald.org. Die Staatsanwaltschaft lehnte allerdings seine Anzeige prompt ab, denn die Ankündigung einer Treibjagd stellt keinen Strafbestand dar! Felix Montecuccolis anachronistisches Tiermassaker muß sogar, wie jede andere Jagd auch, angekündigt werden! Die Ankündigung ist deshalb am Gemeindeamt Hafnerbach öffentlich angeschlagen und somit für jeden einsehbar!

NEIN zu Treibjagden in Österreich
Wir fordern
1) Eine generelle Reform der Jagd
2) Verbot von Treib-, Hetz- und Hobbyjagd
3) Verbot des Abschusses von Haustieren
4) Offenlegung der Teilnehmer aller österreichischen Treibjagden
5) Landschaftsschutz für den Dunkelsteinerwald

Online-Petition
https://www.openpetition.de/petition/online/landschaftsschutz-fuer-den-dunkelsteinerwald-fortsetzung

Rückfragehinweis:
Walter Kosar, info@dunkelsteinerwald.org, +43 (0) 676 3018459, www.dunkelsteinerwald.org    

 

Petition: Sauen-Kastenstandverbot EU-weit in Kraft setzen!

Eine neue Kampagne unserer britischen Partner-Organisation CIWF:

Derzeit müssen noch Zig Millionen Sauen in der EU ihre gesamte Trächtigkeit (fast 4 Monate, mehr als 2 x pro Jahr!) permanent eingesperrt in körpergroßen Kastenständen (sog. "eisernen Jungfrauen") verbringen (siehe Foto). Darin sind praktisch sämtliche natürlichen Verhaltens-weisen verunmöglicht, nicht einmal normales Liegen und Aufstehen ist ihnen gegönnt - des billigen Schnitzels wegen ...


Dzt. noch lebenslange Kerkerhaft für Mio. Sauen

Nach Jahren der Infokampagnen durch Tausende engagierte Anhänger, befindet sich Europa dzt. nur noch einen Monat vom bahnbrechenden neuen Gesetz entfernt, welches Millionen von Schweinen zugute kommen wird. Dieses Gesetz ist das lang erwartete Verbot eben dieser Sauen-Kastenstände, zumindest nach den ersten 4 Wochen ihrer Trächtigkeit. Danach dürfen künftig EU-weit 13 Millionen Schweine einen guten Teil ihres Lebens in Gruppen leben, statt eingeschlossen in kleinen Metallkäfigen.

Zu Anfang dieses Jahres sah es so aus, als ob es erst sieben Länder rechtzeitig schaffen würden, dem Verbot nachzukommen. Nicht zuletzt dank vieler Briefe und Protest-emails hat sich diese Zahl offiziell auf siebzehn erhöht. Aber leider gibt es noch eine Vielzahl von Schweinezüchtern quer durch Europa, die bis jetzt noch nichts zur Einhaltung des Gesetzes unternommen haben. Trotz der Übergangsfrist von zwölf Jahren, um ihre Haltungssysteme zu ändern, gibt es mindestens zehn Länder, deren Schweinefabriken in Kürze das Gesetz brechen werden! Es ist also nur noch knapp ein Monat Zeit, um gerichtliche Schritte zu verhindern.

Wir brauchen daher dringend Ihre Hilfe, um diese bedauerliche Situation zu bewältigen. Wir haben eine letzte Warn-Meldung an die Landwirtschaftsminister jener Länder vorbereitet, die es auf einen Gesetzesbruch anlegen. Sie müssen wissen, daß wir es inakzeptabel finden, Sauen weiterhin illegal monatelang in kleinen Metallkäfigen zu halten. Es ist wesentlich, daß diese Regierungen die Stimmen von tausenden Menschen hören, die Taten verlangen. Nachdem nur mehr ein Monat Zeit ist bis zum Verbot, müssen sie Pläne vorlegen, um eine sofortige und gänzliche Umsetzung des Verbotes zu gewähren. Keine Sau sollte weiter in Käfigen leiden müssen, und Verzögerungen und Entschuldigungen sind einfach nicht mehr akzeptabel.

Dringende Petition (auf englisch): Hindern Sie die EU-Staaten daran, die Gesetze zu brechen!

Einfach "First Name" (Vorname), "Last Name" (Nachname) und email-Adresse ausfüllen und dann "Submit" drücken. Danke für die Unterstützung! 

 

Polen verbietet betäubungsloses Schächten!

Während man in Österreich vor lauter "politischer Korrektheit" und Feigheit das rituelle, betäubunglose Schächten noch weiter erleichtern will, geht Polen den entgegen-gesetzten Weg:

DER STANDARD, 29.11.12: "Tierquälerei" ist Verletzung der Verfassung

Das polnische Verfassungsgericht hat die Schlachtung von Tieren nach jüdischen und muslimischen Riten verboten. Medienberichten vom Mittwoch zufolge urteilte das Gericht am Dienstag, die Tötung ohne Betäubung sei Tierquälerei und verletze die Verfassung.


Betäubungsloses Schächten: grobe Tierquälerei!

Damit schert Polen aus einer EU-weiten Regelung aus, die ab 1. Jänner in Kraft treten soll und Ausnahmen für rituelle Tötungen erlaubt.

In Brüssel protestierte die European Jewish Association (EJW) gegen die Entscheidung. Koschere Schlachtung sei unerläßlich für das jüdische Leben, schrieb der Rabbiner Menachem Margolin in einem Brief an den polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski. Es sei wissenschaftlich erwiesen, daß Tiere bei der Schächtung nicht litten, schrieb Margolin. (Anm.: Wie unglaublich verlogen diese Aussage ist, sieht man im Video von "Tierschutz im Unterricht": http://www.youtube.com/watch?v=1DqB6FnO4JY). Er forderte die Unterstützung der EU, um die polnische Entscheidung wieder zu kippen. Das Thema werde am Donnerstag bei einer Konferenz im EU-Parlament zur Sprache kommen, fügte er hinzu.

Beim Schächten werden Tiere mit einem einzigen Halsschnitt getötet. Man läßt sie dann ausbluten, da der Verzehr von Blut im Judentum und im Islam untersagt ist. Polen produziert koscheres und Halal-Fleisch nicht nur für die kleinen muslimischen und jüdischen Gemeinden im Land, sondern auch für den Export.

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

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