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29. 03. 2011 - Billa-"Heumilch"-Protest; Rüdiger Dahlke über Atom, Gentechnik und die Welt
 

Volksverdummung à la Billa: Bitte um Protestschreiben!

Bestimmt kennen Sie die Werbung der Rewe-Konzerntochter Billa für deren angebliche Heumilchprodukte. Der Salz-burger Tierschutzverein RespekTiere ruft diesbezüglich zu einem Protestschreiben auf:

Der Rewe-Konzern, genauer die Tochter ‚Billa', wirbt für seine Heumilch neuerdings mit dem Bild eines sich den Mund schleckenden Kalbes und der Schrift "Kälber würden Heumilch kaufen". Ein Kontaktformular für Protestschreiben an Billa finden Sie hier.

ANIMAL SPIRIT hat heute bereits ein entsprechendes - etwas zynisches - Schreiben an Billa verschickt, welches als Vorlage dienen könnte:

"Gratuliere zu Ihrem neuesten Werbe-Schmäh mit der "Heumilch". Zum Glück sind die KonsumentInnen heutzutage nicht mehr ganz so naiv, alles von der Werbemaschinerie der Agrarindustrie und Konsorten (Handesketten etc.) zu glauben. Denn die Realität der Milch-"Produktion" in den heutigen "Ställen" sieht leider ganz anders aus, als es Ihre neue Verdummungskampagne glauben macht: Künstliche Besamung, meist lebenslange Anbindehaltung mit elektrischen "Kuhtrainern" oder Vollspaltenböden, Überzüchtung auf riesenhafte Euter, Trennung von Mutter und Kalb unmittelbar nach der Geburt, ständige Hormon- und Antibiotikabehandlungen, "Ausmerzen" (Schlachten) nach nur wenigen Lebensjahren... Und die Kälber kommen schon ab 4 Lebenswochen in die Mastfabrik. Von den endlosen Tiertransporten, teilweise nach Spanien, Griechenland oder Nordafrika, inkl. dortigem betäubungslosen Schächten, gar nicht erst zu reden. Das alles hängt mit der modernen, konventionellen Milch-"Produktion" untrennbar zusammen. Warum erzählen Sie DIESE Tatsachen nicht Ihren Kunden?

Ich persönlich werde jedenfalls keine "Heu"- oder sonstige Milch mehr bei Billa kaufen, solange diese Verblödungskampagne läuft; auch die sog. "Bauernhofgarantie" für Fleisch aus konventioneller Massentierhaltung war und ist ja schon zu viel an Volksverdummung. Ich erlaube mir, diese Informationen auch meine Bekannten weiterleiten. MfG... "

 

Hochinteressanter Text von Rüdiger Dahlke zu Japan, Atom und der Welt:

Der bekannte Alternativ-Arzt, Psychotherapeut und Autor, Dr. Rüdiger Dahlke, hat kürzlich - anläßlich der Atom-Katastrophe in Japan - einen sehr interessanten Text zum Nachdenken veröffentlicht.

Hier ein paar Textpassagen:

"... Die WHO hielt das gesundheitliche Risiko am 4. Tag der japanischen Katastrophe für minimal. Heute, am 6. Tag hält sie eine Strahlenkatastrophe für die Welt für ausgeschlossen. Allein schon dieses Statement lässt mich vermuten, dass es diese Gefährdung gibt (Anm.: Mehr als 2 Wochen später ist der drohende Super-GAU nicht mehr zu verheimlichen!).

Das sind dieselben Typen, die die Vogel- und Schweinegrippe-Panik im Dienste der Pharmaindustrie ermöglicht hatten. Da sitzen (un)verantwortliche Leute in Spitzenpositionen und verbreiten Unverantwortliches. Auch ihnen könnte man die Legitimation nach so vielen Fehlleistungen entziehen.

In Österreich hat die Ärztekammer nach der Veröffentlichung einer Studie, die nahe legte, dass sich schon nach 5 Jahren regelmäßigem Handytelefonieren, die Hirntumorrate verdoppelt, dafür plädiert, die Zahl der Neurochirurgen dramatisch zu erhöhen, um mit all den bevorstehenden Gehirntumoren fertig zu werden. Könnte es da nicht noch andere Konsequenzen geben?

Sollten wir mit der Gentechnologie wirklich einfach so weitermachen? Können wir es uns tatsächlich leisten, so viele Arten an Pflanzen und Tieren auszurotten zugunsten von manipulierten Einheitspflanzen und –tieren, die nur noch einen Zweck erfüllen, den Profit von wenigen zu steigern?

st es wirklich so harmlos, alle Bienen einfach sterben zu lassen?

Haben wir es wirklich nötig, in Tierfabriken unter unsäglichen Bedingungen Millionen Tiere bis zur Schlachtreife zu foltern, um uns mit ihrem gefolterten Fleisch auch ihre Angst und Qual einzuverleiben?

Ist es wirklich vertretbar, so locker mit dem Klima umzugehen? Sind die Inseln, die wir in der Südsee versinken lassen, nicht vielleicht Vorboten des Versinkens ganzer Kulturen? Was bleibt von der japanischen Tradition, wenn das Land unbewohnbar wird? Was bleibt von den kleinen Inseln, die wir längst opfern, ohne es so recht zur Kenntnis zu nehmen?

Was sagen uns diese Zeichen, wo ist Japan in uns? – Die gesamte moderne Welt vergeht sich am Meer und seinen Bewohnern, quält Tiere in unbeschreiblichem Ausmaß und Menschen, wenn wir an den modernen Menschenhandel denken. Niemals war Sklaverei solch ein Faktor wie heute…

Leben wir nicht alle nach der Devise „nach uns die Sintflut“? Wann hätte sich je eine Generation so an der Zukunft ihrer Kinder schuldig gemacht, ihnen solche Hypotheken hinterlassen? ...

... Wir könnten viel gewinnen durch Achtsamkeit auch bei den kleinen, unbedeutend erscheinenden Dingen des Alltags. Zen in der Kunst des alltäglichen Lebens. Dankbarkeit für das wundervolle Geschenk des Lebens auf unserer Erde und die Fragestellung: In welchen Bereichen meines Lebens kann ich mühelos auf vieles verzichten, alleine dadurch, dass ich achtsam und bewusst bin?

Die Augen lassen sich wieder für das Wunder der Schöpfung öffnen. Die Entschleunigung des Lebens kann auf vielen Ebenen helfen. Wesentliches wäre von Unwesentlichem zu unterscheiden. Sein statt Haben.

Statt zu denken: Es ist ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein........ Steter Tropfen höhlt den Stein! Wir können die Welt nicht verändern, wenn wir uns nicht ändern."

 

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