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14. 02. 2013 - Gaby's Gnadenhof braucht wieder Hilfe; Kärnten und der TT-Inspektor; PET: Stopp Tiertransporte nach Libyen; Rassismus und Fleisch
 

Gaby Teichmann und 200 Tiere brauchen wieder einmal Hilfe!

Jetzt im strengen Winter tut sich Gaby Teichmann, die seit über 18 Jahren ohne Pause an die 200 Tiere allein versorgt, besonders schwer. Nicht nur, daß die Tiere jetzt besondere Aufmerksamkeit brauchen und öfters als sonst eines krank ist, sie ist selber immer wieder krank (Grippe, Nervenentzündung, M. Bechterew?), muß aber trotzdem täglich weitermachen. Neulich hat ihr auch noch jemand einen weiteren unkastrierten Kater in den Stall geschmissen, obwohl sie schon jetzt mehr als 30 Katzen betreut - neben all den anderen geretteten "Nutz-tieren".


Gaby's Gnadenhof in Maishofen (Salzburg)

Wir von ANIMAL SPIRIT sind - neben dem Pferdeschutzverband - die einzigen, die diesen privaten Gnadenhof immer wieder und auch regelmäßig unterstützen. Auch jetzt in dieser Notsituation handeln wir wieder schnell und unbürokratisch und schicken Gaby ab nächster Woche eine unserer angestellten Tierbetreuerinnen zur vorübergehenden Aushilfe. Auch wenn das nur eine "Verschnaufpause" für Gaby sein kann, braucht es doch irgendwann mal eine dauerhafte Lösung, jemanden der sie laufend bei der Tierversorgung helfen könnte. Wer ihr zumindest finanziell helfen will, kann dies HIER tun. Vielen Dank! 

 

Kärnten: Kampf um Tiertransport-Inspektor geht weiter

Auch nach der gestrigen Presse-konferenz des ehemailigen, nun abgesetzten Kärntner Tiertransport-Inspektors Dr. Alexander Rabitsch (wir berichteten) hat sich an der Blockade-Haltung des zuständigen Landesrates Waldner (ÖVP) nichts geändert. Weitere Protestschreiben bzw. Anrufe an

Landesrat Dr. Wolfgang Waldner,
Amt der Kärntner Landesregierung, Arnulfplatz 1, A-9020 Klagenfurt,
Tel. +43/050/536-22401,
E-Mail: wolfgang.waldner@ktn.gv.at

könnten im aktuellen Wahlkampf evtl. helfen. Mehr dazu auf Dr. Rabitsch's homepage www.rabitsch-vet.at.


Kärnten: Kontrollen sollen noch weniger werden!

Dazu auch die gestrige Presseaussendung der Kärntner Grünen: Grüne stehen weiterhin "zu 100 %" zu Tiertransportinspektor Rabitsch. Weiterhin volle Unterstützung für den Kärntner Tiertransportinspektor Rabitsch kommt heute von den Grünen. LAbg. Rolf Holub kritisiert, daß der zuständige Referent Wolfgang Waldner (ÖVP) offensichtlich mit falschen Kennzahlen gefüttert wird und warnt davor, diese Kennzahlen als Basis für mögliche Entscheidungen heranzuziehen: "Es wurde unter anderem davon gesprochen, daß Dr. Rabitsch im Jahr 2011 insgesamt 47 Kontrollen durchgeführt hat. Dies ist laut Rabitsch nachweislich falsch, denn Rabitsch stellte fest, daß er an 47 Tagen und das zu je fünf Stunden pro Tag kontrollierte. ÖVP-Referent Waldner wird hier offensichtlich von der zuständigen Stelle mit falschen Zahlen gefüttert", so Holub. Die Grünen fordern jetzt Konsequenzen im Wirkungsbereich von Waldner: "Waldner wird aufgefordert für die Richtigstellung der Kennzahlen zu sorgen und diese adäquat zu veröffentlichen. Es darf nicht sein, daß der Tierschutz wegen einer schwachen Referatsführung leidet und mit falschen Zahlen hantiert wird." Mehr dazu HIER.

Bitte lesen Sie zu diesem Thema auch hier:

http://www.rabitsch-vet.com/fileadmin/user_upload/PK_TT_13022013_HANDOUTS_2.pdf (4 MB!)
http://derstandard.at/1360681386947/Tieraerztekammer-fordert-bundesweites-Guetesiegel-fuer-Tiertransporte

 

Petition: Stopp irländische Rindertransporte nach Libyen

Petition von CIWF: "Eine neue Front im Krieg gegen Lebend-tierexporte". Irland beginnt soeben einen Neustart seiner Rinder-Lebendtransporte nach Libyen, wo sie dann - wie in den meisten arabischen Ländern - brutal geschächtet werden. Die Wiederaufnahme dieses grausamen Handels wird eine Katastrophe für den Tierschutz und für den Ruf der irischen Land-wirtschaft sein. Und diese Wiederaufnahme des Exportes von lebendem Vieh von Irland nach Libyen wird von der irischen Regierung und Landwirtschaftsminister Simon Coveney auch noch als „Fortschritt“ angekündigt.


Stopp den Tiertransporten nach Libyen!

Die Reise per Schiff von Irland nach Libyen könnte 10 Tage dauern – nicht mitgerechnet die Anreise zum Hafen von Waterford und die Weiterreise in Libyen. Lange Fahrten in LKWs und auf Schiffen sind extrem belastend für die Tiere und bedeuten zudem Entzug von Futter und Wasser, Schlafmangel, fehlende Betreuung, Überbelegung und zusätzlichen Streß durch Maschinenlärm und Vibrationen.

Das Ende der Reise: Wenn die Tiere endlich Libyen erreichen, werden sie geschächtet. Die Schlachtbedingungen in Nordafrika sind meist sehr grausam. Frühere Recherchen haben ergeben, daß mit den Tieren richtig brutal umgegangen wird und sie regelrecht zur Schlachtbank gezerrt werden. In Ägypten sahen wir zum Beispiel, wie die Sehnen der Beine an lebenden Rindern durchtrennt wurden, um sie vor dem Schlachten besser unter Kontrolle halten zu können, und Tiere, deren Kehle bei vollstem Bewusstsein durchschnitten wurde, um sie dann ausbluten zu lassen (sog. "rituelles Schächten"). Derart grausame Schlachtmethoden sind eindeutig völlig inakzeptabel und widersprechen internationalen Vorschriften. Mehr dazu HIER.

Wir brauchen Ihre Hilfe. Machen Sie mit beim Aufruf an die Irische Regierung:

  1. Stoppen Sie die Wiederaufnahme dieses Handels und

  2. treten Sie zurück als Präsident des EU-Landwirtschaftsrats, wenn über Tierschutz diskutiert wird.

HIER geht es zur (englischen) Petition (einfach Vorname, Nachname und email eingeben und auf "Submit" klicken). Danke!

 

Rassismus in der Sprache und Fleisch-Essen

Pro jure animalis über Rassismus und Fleisch:

Die Gazetten überschlagen sich zur Zeit mit Analysen, wer, wann und wo mit rassistischen Äußerungen auffällig geworden ist. Die Schreiber ver-körpern die herrschende Empörungs- und Heuchelkultur in unserem Land und diskutieren, ob ein asiatisch aussehender Wirtschaftsminister von den Deutschen akzeptiert wird oder ob man Kinder zumuten kann, sich in Kinderbüchern mit dem Wort "Neger" auseinanderzusetzen; das "Zigeuner-schnitzel" muß von der Speisekarte verschwinden, das "Jägerschnitzel" darf hingegen bleiben.

 


Auch "blöde Kühe" wollen leben!

Wir stehen hier vor engstirnigsten Interpretationen aus dem Tunnelblick anthropo-zentrischer Weltsicht. Eine Weltsicht, die hingegen alle Lebewesen mit Wertschätzung betrachten und achten würde, müßte sich vor allem über den permanenten Rassismus erregen, der unseren Mitlebewesen widerfährt.

"Dumme Gans", "blöde Kuh", "alte Sau", "fette Unke" usw. sind die realen Diskriminierungen und Herabwürdigungen anderer Lebensformen, auch wenn diese Beschimpfungen von den zitierten Tieren nicht wahrgenommen werden können. Aber es geht um die Denkrichtung, eine Richtung, die von den zuvor erwähnten heuchelnden Vulgärdemokraten in ihrer begrenzten Weltsicht nicht einmal gedacht werden kann, eine Denkrichtung, die in einem tödlichen Rassismus ihren finalen Höhepunkt auf den Schlachthöfen findet. Seien wir uns bewußt, daß die größte Diskriminierung, die unbeachtet und permanent weltweit in einer nicht zu erfassenden Vielzahl stattfindet, die institutionalisierte Ausbeutung und Ermordung tierischer Wesen durch die Menschheit ist, das geduldete, das verdrängte, das gesellschaftlich akzeptierte Verbrechen, das schwärzeste rassistische Verbrechen der Menschheit.

Mehr dazu HIER

 

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
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