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3. November - Tag des Hl. Hubertus und der "Hubertusmessen"

 

Wer war eigentlich der Hl. Hubertus, den sich jedes Jahr aufs Neue die gesamte Jägerszunft als ihren "Schutzpatron" aneignet und ihr mörderisches Treiben auch noch von der Katholischen Kirche "absegnen" läßt?: "Der Überlieferung nach verfolgte Placidus, ein Feldherr Kaiser Trajans (98-117), einen kapitalen Hirsch. Als das Tier stehen blieb und sich umwandte, erblickte Placidus zwischen dem Geweih ein leuchtendes Kreuz. Der Feldherr sah darin ein Zeichen des Himmels und ließ sich sowie seine Frau und seine Söhne taufen. Getauft wurde Placidus auf den Namen Eusthathius (Eustachius)." Im 11. Jh. wurde diese Legende auf den Hl. Hubertus übertragen. 

Eine andere Legende, die den kirchlichen Heiligen viel mehr als Tierschützer denn als Tiermörder darstellt, besagt folgendes:

"Als einst Hubert zur Jagd zog, warnte ihn seine Gattin und flehte ihn dringend an, den ernsten Todestag des Herrn nicht zu entweihen; dennoch siegte die Jagdlust und er verfolgte einen prächtigen Hirschen. Als er demselben nahe kam und schon den Bolzen nach dem Tiere abdrücken wollte, bleibt dasselbe plötzlich stehen, wendet sich nach dem Jäger, und mitten in seinem Geweih erscheint ein strahlendes Kreuz. Eine klagende Stimme ertönt: 'Hubertus, ich erlöste dich und dennoch verfolgst du mich!' Hubert erbebte, warf sein Geschoß von sich und flehte innig zu Gott um Erbarmen." (siehe www.Sankt-Hubertus.de)

Jagd - ein mörderisches Freizeitvergnügen

Quelle: pro jure animalis

Abschußrausch - zehn Millionen getötete Wildtiere jedes Jahr (D): Die Anzahl der vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) gemeldeten jährlich getöteten Wildtiere ist voll-kommen falsch und untertrieben. Nicht berücksichtigt werden Tiere, die angeschossen und nicht aufgefunden werden aber aufgrund von Verletzungen verenden.

Ein großer Teil der "Strecke" wird z. B. wegen des administrativen Aufwands (z. B. Elster, Rabenkrähe, Eichelhäher u. a.) oder aus Bequemlichkeit systemisch gar nicht erfaßt, dazu kommen Hunde und Katzen, Tiere, die an Bleivergiftung zugrunde gehen und Tiere, die im Rahmen der Hundeausbildung "verbraucht" werden. Insgesamt liegt die Jahresstrecke bei ca. 10 Millionen Tieren, das sind 28.000 pro Tag - doppelt so viele als offiziell gemeldet.

Geringe Trefferquoten, viel Tierleid: Bei sogenannten Bewegungsjagden (Drückjagd, Treibjagd) wird das Wild aufgescheucht und auf der Flucht beschossen. Bis zu 70 % der Tiere werden verletzt und flüchten, bevor sie nach Stunden gefunden werden oder nach Tagen und Wochen qualvoll verenden.

Fallenjagd, ein Martyrium: In Deutschland (und Österreich) ist die Verwendung von Lebendfallen und Totschlagfallen erlaubt. Gefangen werden in erster Linie Beutegreifer vom Mauswiesel bis zum Fuchs. In Lebendfallen gefangene Tiere werden nach einem langen Martyrium getötet und entsorgt. Totschlagfallen sollen unverzüglich töten - das ist in der Praxis aber nicht der Fall. Häufig kommt es zu Verstümmelung und lang sich hinziehendem Todeskampf.

Jagdhundeausbildung: Die Hundeausbildung findet an lebenden Tieren statt. Dabei werden pro Jahr zigtausende Enten "verbraucht", zudem Füchse und Niederwild.

Hunderttausende toter Haustiere: Man geht davon aus, daß bis zu 40.000 Hunde und 300.000 Katzen jedes Jahr von Jägern erschossen werden. Die Argumentation der Jagdverbände ist hinsichtlich der Populationsgefährdung von Singvögeln durch Katzen oder eine Gefahr der Bastardierung von Wildkatzen ist wissenschaftlich nicht belastbar belegt.

 

Die gute Nachricht: Robben-Jäger verlieren ihren Prozeß, das EU-Importverbot aufzuheben

Ein europäischer Richter hat sich jetzt geweigert, das Importverbot von Robben-Produkten nach Europa auf-zuheben, was einen Rückschlag für Kanadas Robbenjäger und Pelzhändler bedeutet. Die Entscheidung der Europäischen Union, solche Importe zu verbieten, ärgerte Kanada und veranlaßte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung durch Eskimo-gruppen aus Kanada und Grönland.

Die jüngste Entscheidung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) "enttäuschte" sowohl die kanadischen Robbenfänger als auch die Regierung in Ottawa.

Richter Marc Jaeger wies den Einwand der Eskimos zurück, daß das Embargo auf Robben-Produkte erhebliche finanzielle Einbußen verursachen und die Gefahr von Selbstmorden unter Jugendlichen heben würde.

Das europäische Embargo beinhaltet allerdings eine Ausnahme für Robben-Produkte für „traditionell durchgeführte Jagden“ durch einheimische Eskimos als deren Existenzgrundlage.

"Wir sind sehr zufrieden, daß das Gericht die richtige Entscheidung getroffen und die Suspendierung aufgehoben hat," sagte Lesley O'Donnell, EU-Direktor der internationalen Tierschutz-Organisation IFAW. "Dieses Verbot bestätigt das Recht der Europäer, Nein zu Produkten sagen zu dürfen, die durch grausame und unnötige Jagden gewonnen werden."

Der kanadische Premierminister Stephen Harper allerdings hat das Verbot als "völlig unfaires" und "schamloses Urteil" gegen kanadische Robbenfänger bezeichnet. Kanadas 6.000 Robbenfänger verdienen jährlich 10 Millionen kanad. Dollar durch die Jagd, ein Viertel davon aus den Exporten nach Europa, sagt die kanadische Regierung.

Quelle: AFP

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