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20. 08. 2011 - Hilfe für Streunerhunde in Paraguay
 

Hilfe für Streunerhunde in Paraguay

 

Dieses mail hat uns gestern erreicht und so ergriffen, daß wir es gleich weiterleiten möchten:

"Buenos Dias, Guten Tag liebe Tierfreunde,

mein Name ist Claudia Villalba und mein Heimatland ist Brasilien, doch nun lebe ich seit der Kindheit in Paraguay, in der Stadt Encarnacion. Meine Mutter ist Brasilianerin, mein Vater Deutscher, weshalb ich auch eine deutsche Schule besucht habe und daher glücklicherweise gut deutsch spreche. Ich bin 26 Jahre alt und arbeite in einem Supermarkt. Der Lohn entspricht einem normalen Lohn, nämlich umgerechnet 120 Euro monatlich. Hier leben sowohl in den Städten, als auch auf dem Lande Abertausende streunende Hunde, die sich extrem schnell vermehren.


Claudia Villalba kämpft für arme Streuner

Viele werden von den rasenden Verkehrsteilnehmern totgefahren, andere von "Hausbesitzern" einfach erschossen. Was in den überwiegend ländlichen Gegenden an toten Tieren auf den Strassen liegt, wird in der Regel nicht entfernt, dafür sorgen nach wenigen Tagen die Geier.
 

Ein Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde:

Obwohl man hier an solche Anblicke gewöhnt ist, hatte ich neulich ein Erlebnis, welches mir sehr nahe gegangen ist: Neben einer stark befahrenen Straße lag ein Rind, welches von einem der hier fahrenden Zuckerrohr-LKWs ange-fahren und liegengelassen wurde. Nach drei Tagen hatten es die Geier bereits zur Hälfte aufgefressen, sodaß nur noch ein Teil des Tieres da lag.
Mein Bruder, der mich unterstützt, und ich hatten uns zuhause Handschuhe besorgt, um es etwas weiter abseits zu ziehen, damit die Kinder den Anblick nicht mehr so hinnehmen müssen, zumal der Schulweg daran vorbei führt.


Ganze Rudel suchen verzweifelt nach eßbaren Abfällen

Als wir uns zu den Kadaver hinbeugten, kroch ein völlig mit Blut verschmierter Hund aus dem Bauch des Restkadavers und rannte davon. Es war einer jener kleineren Hunde, die ich beaufsichtigt und gepflegt hatte ...
 

Tote Tiere auf der Straße sind hier Alltag ...

Alles bleibt hier liegen wie es eben ist und die Menschen haben sich daran gewöhnt. Da es keine Steuern für die Tiere gibt, kann auch die Anzahl der Hunde nicht erfaßt werden. Hinzu kommen noch die vielen "Abfalltonnen", die hier offen sind, was bei der Hitze ein Desaster bedeutet. Gerade die aber werden in der Regel von den hungrigen Tieren Tag und Nacht nach Eßbarem durchwühlt, was Krankheiten verur-sacht und obendrein anderes Klein-getier anzieht.

Ich hatte mich seit drei Jahren um die streunenden Hunde gekümmert, ihnen eine Hütte gebaut, in der sie nachts lebten.


Der hat es leider nicht geschafft ...

Darüber hinaus habe ich mich lange Zeit um das Futter gesorgt, doch das überstieg natürlich meine Möglichkeiten, obgleich ich einige der Waren aus dem Supermarkt bekam, nachdem bekannt wurde, wofür ich meine Freizeit und sonstigen Aktivitäten opfere.

Zwar bezeichneten mich viele als "Spinnerin", aber in einem Lande, in dem solche Zustände herrschen, ist das normal. Die meisten Menschen haben ja kaum selber etwas zu essen ...
 

Spenden für Claudia Villalba dringend erbeten!

Auf einem der mitgesandten Bilder (siehe zweites von oben) sehen sie neun der Tiere in der Meute, kurz nachdem ich sie laufen lassen mußte. Dennoch stehen die meisten nachts wieder vor meiner Türe und erwarten ihr "Futter". Es tut mir sehr weh, die Verwahrlosung der Tiere zu sehen und ihnen kaum nennens-wertes Futter geben zu können. Hier im Ort mag es daher jetzt etwas zweihundert streunende Hunde zu geben, um die sich niemand kümmert. Nach meiner Ansicht wäre es schon ein Fortschritt, wenn man ein Viertel der Tiere unterbringen und kastrieren könnte.


Eine leere Joghurt-Dose ist noch besser als gar nichts!

Hütten und Holzhäuser gibt es hier mehr als genug für wenig Geld Miete, beispielsweise ein leerstehende Holzhaus für 45.- Euro Monatsmiete. Da könnten schon einige Tiere untergebracht werden. Ein Arbeiter kostet hier nur 8 Euro pro Tag, sodaß man billig so Art Zwinger einrichten könnte ...

 

All dies wäre möglich, sofern Sie sich bereit zeigen würden, eine kleine Spende dafür zu leisten. Hier im Lande sind keine Spenden dafür zu bekommen ..."

PS.: Wenn Sie für Claudia Villalba und ihre Streuner spenden möchten, leiten wir diese umgehend an sie weiter!

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: https://www.oncharity.at/animal

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