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24. 05. 2011 - Mailing 03/2011 - Ein Sommer im Paradies

 

(Auch als PDF-Datei mit Fotos zum herunterladen)

 

Ein Sommer im Paradies

Wenn am Himmel Schäfchenwolken treiben und auf den Weiden saftig das Gras sprießt, wenn Hühner glucksend um die Häuser ziehen, wenn alte Ziegen Freudensprünge machen und ausrangierte Gäule übermütig in die Sonne blinzeln, dann ist es Zeit, Sie wieder einmal auf unsere Gnadenhöfe in Esternberg und am Hendlberg einzuladen ...

Werfen Sie einen Blick in unsere Welt!

Vor zwölf Jahren eröffnete Dr. Franz-Joseph Plank am Hendlberg in der Nähe von Wien den ersten Gnadenhof. Seither konnten dank großherziger Spenderinnen und Spender mehr als tausend sogenannte Nutztiere bei uns Zuflucht finden. Derzeit leben 470 Tiere bei uns. Alte und junge Tiere, ausgesetzte und kranke Tiere, vom Schlächter in letzter Minute freigekaufte und aus Versuchslaboratorien oder Massenhaltungen befreite Tiere. Sie alle brauchen noch immer unsere Hilfe.

Felix will mit seinen Freunden spielen

Im Februar haben wir Felix aus einem unvorstellbaren Dreckstall befreit, wo er angekettet nur noch auf den Tod wartete. Das fünf Monate alte Kälbchen war völlig abgemagert, hatte Parasiten und offene Wunden und konnte kaum stehen. Wir brachten ihn nach Esternberg, wo Felix im Pferdestall ein sauberes, warmes Strohbett bekam und mit Liebe und Leckerlis aufgepäppelt und gesund gepflegt wurde. Die Pferde erlebten seinen tapferen Überlebenskampf mit und Irish-Hunter Harvey und Haflinger Fritzi sind heute seine besten Freunde. Sie haben Felix adoptiert, lassen ihm sogar beim Fressen den Vortritt und umsorgen ihn rührend. Kein Wunder, daß sich der kleine Stier bisweilen für ein Pferd hält. Aber in letzter Zeit treibt er sich auch oft mit seinen Artgenossen auf der Weide herum.

Charly will endlich raus

Einer tierlieben Familie und ihrer hartnäckigen Tochter ist es zu verdanken, daß Charly noch lebt. Buchstäblich in letzter Minute rettete das Mädchen den jungen Schafbock vor dem Schächten, er wurde freigekauft und auf den Hendlberg gebracht. Der seit seiner Geburt halbblinde Charly wurde bereits kastriert und entwurmt, seine Klauen wurden geschnitten. Normalerweise müssen die kastrierten Böcke einen Monat in Hofkarenz bleiben bis sie zur Herde dürfen. Aber Charly protestierte so herzerweichend, daß wir für den unglaublich lieben und zutraulichen Burschen eine kleine „Junggesellenherde“ zusammengestellt haben, damit er in dieser Zeit nicht allein sein muß.

Fortunas verschmähte Liebe zu Kalif

Eine kleine Schwäche – und schon wird aus einem -großen Turnierpferd ein „lästiges“ Vieh, das nur Geld vernichtet. Schon mehrmals haben wir erlebt, daß es Pferden ergangen ist wie Fortuna, die leicht lahmt. Das kommt bei einem Turnierpferd praktisch einem Todesurteil gleich. Doch die Stute hatte Glück und kam zu uns auf den Gnadenhof. Schon bei ihrer Ankunft hat sich Fortuna unsterblich in den 26-jährigen Traberwallach Kalif verliebt. Doch der alte Herr will nichts mehr von Liebe und Leidenschaft wissen. Er zieht es vor, den lieben langen Tag vor sich hin zu dösen. Und Fortuna gibt sich inzwischen damit zufrieden, einfach in seiner Nähe stehen zu dürfen. Wir wünschen Fortuna einen wunderbaren und stressfreien ersten Weidesommer!

Emily hat uns ausgetrickst

Tierbabys sind niedlich, aber auf unseren Gnadenhöfen nicht vorgesehen. So rasch wie möglich sorgen wir durch Sterilisationen und Beobachtung dafür, daß sich unsere Schützlinge nicht fortpflanzen. Aber die Natur ist manchmal schneller und schlauer als wir Menschen und so ist es der halbzahmen Wildente Emily gelungen, ihr Gelege gut zu verstecken und klammheimlich auszubrüten. Die TierbetreuerInnen in Esternberg staunten nicht schlecht, als Emily dann mächtig stolz mit sieben putzigen Küken über die Hofwiese watschelte. Wer könnte ihr da noch ernsthaft böse sein? 

Ziegen genießen jeden Sonnenstrahl

Im April wurden wir alarmiert, daß jemand Tiere seit Jahren in vollständig abgedunkelten Stallboxen hält. Unter den Tieren, die schließlich aus dieser Finsternis befreit werden konnten, waren auch vier Zwergziegenböcke. Zwei davon, Asterix und Obelix, leben heute in Esternberg, die zwei anderen, Bob und Marley, haben auf dem Hendlberg endlich ein richtiges Zuhause gefunden. Nach Kastration und ein paar Wochen Hofkarenz haben sie sich bestens in der Ziegenherde eingelebt. Es ist einfach nur schön, sie heute glücklich auf der Weide zu sehen.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende! DANKE

 

Umzug mit Hindernissen

Zum Alltag auf unseren Höfen zählen auch die vielen Verbesserungen, die wir laufend für die Tiere umsetzen.

Wieviel Arbeit dahinter steckt, wollen wir am Beispiel des neuen Schweinegeheges in Esternberg zeigen. Den Bereich zu planen, die Finanzierung des Baumaterials zu sichern und das Gehege zu errichten war schon einmal kein geringer Aufwand. Dann aber galt es, die 28 „Esternberger“ Schweine dorthin zu bringen! Ein Einsatz, der sich nicht nur über Wochen hinzog, sondern uns alles abverlangte. Zu Beginn zogen die „braven“ Schweine wie Mama Luschi, ihr Söhnchen Ludo, Wanda und Wendelin um. Sie waren mit Geduld, Semmeln, Hafer und Mais relativ schnell aus ihrer alten Hütte auf den Pferdehänger zu locken. Auch ihr Transport ins neue „Schweineparadies“ war kein großes Problem. Doch dann kamen die „harten Brocken“ aus unserer Schweinefamilie, schwere Jungs wie etwa Wim, für dessen Übersiedlung wir fast zwei Wochen brauchten. Erst kam der Herr ewig nicht aus dem Bau heraus, dann weigerte er sich hartnäckig, den Pferdehänger zu erklimmen. Schließlich konnte er nur durch eine tierärztliche Narkose und enormen Kraftaufwand unsererseits umziehen.

Hätte es nur früher in Wims Schweinskopf gedämmert, wie paradiesisch das neue Zuhause mit großem Wiesenauslauf ist! Heute sprinten die Schweine glücklich und stundenlang durchs Gras. Damit die Wiese sich davon auch erholen kann und immer frisch bleibt, ist sie in drei Sektoren unterteilt, die abwechselnd genutzt werden.

Auch Mia, unser „Prinzesschen“, die ja anfangs mit ihren Artgenossen nicht viel anzufangen wußte, hat sich auf der neuen Weide bestens eingelebt und kommt mit ihrer Schweinefamilie jetzt schon viel besser zurecht.

 

Tierliste (472, Hendlberg und Esternberg gemeinsam, Stand Mai 2011):

24 Pferde,
12 Esel,
9 Rinder,
39 Schweine,
34 Ziegen,
30 Schafe,
7 Gänse,
34 Enten,
170 Hühner,
70 Kaninchen,
19 Meerschweinchen,
2 Hunde und
22 Katzen

 

Das Paradies hat seinen Preis

Unsere Gnadenhöfe gehen, einfach gesagt, ziemlich ins Geld. Wir brauchen Geld für die Instandhaltung von Ställen, Unterständen, Zäunen und wir brauchen Geld, um Futter sowie Behandlungskosten unserer Schützlinge zu bezahlen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern, die beim Ankauf des Gnadenhofs am Hendlberg mitgeholfen haben.

Unsere SpenderInnen können sicher sein, daß wir so viel wie möglich durch eigene Arbeitsleistungen erledigen, doch es bleiben einfach Kosten, die aufzubringen sind.

Derzeit bauen wir in Esternberg einen neuen Offenstall für die Pferde und am steilen Hendlberg müssen Heulager und Ziegenstall neu errichtet werden. ANIMAL SPIRIT ist zur Gänze auf die Großzügigkeit der SpenderInnen angewiesen, um die Höfe zum Wohl der Tiere zu erhalten. Bitte helfen Sie uns dabei mit einer Spende!

 

Bis zum Ende an die Tiere denken

Manche Menschen berücksichtigen ANIMAL SPIRIT, A-3053 Laaben, in ihrem schriftlichen Testament. Sie machen damit bewußt, was ihnen selbst zu Lebzeiten wichtig war und unterstreichen den Wert unserer Mitgeschöpfe. Wenn Sie sich informieren möchten, was zu beachten ist, um ein rechtsgültiges Testament zu verfassen, schicken wir Ihnen gerne Informationen dazu: Tel. (+43) 02774 / 29 330.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Erleben Sie ein wenig vom paradiesischen Sommer unserer Tiere mit. Bitte vereinbaren Sie dazu telefonisch einen Besuchstermin am Gnadenhof Esternberg in der Nähe von Passau oder auf unserem Gnadenhof am Hendlberg bei Wien. Dann haben wir sicher Zeit, Sie überall herumzuführen: Tel. (+43) 02774 / 29 330 für den Hendlberg, Tel. (+43) 0676 / 4000 940 oder (+43) 0676 / 5751 860 für Esternberg.

Am 3. September 2011 veranstalten wir
ab 11 Uhr
am Gnadenhof in Esternberg

wieder  einen
„Tag der offenen Tür“, zu dem wir Sie ganz  herzlich einladen!

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für den Tierschutz!

A: P.S.K., BLZ 60000, Kto: 75.694.953,
BIC: OPSKATWW, IBAN: AT826000000075694953

D: Volksbank Freilassing, BLZ 71090000, Kto: 285943

Sie können ANIMAL SPIRIT online spenden, per e-Spende unter
www.oncharity.at/animal/main.asp

 

ANIMAL SPIRIT macht auch Tierschutz im Unterricht: www.tierschutzunterricht.at

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
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