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25. 05. 2013 - Mailing 03/2013 - Im Schweinsgalopp in den Sonnenuntergang

 

(Auch als PDF-Datei mit Fotos zum herunterladen)

 

Im Schweinsgalopp in den Sonnenuntergang

Wissen Sie, daß Schweine richtig schnell laufen können? Bei uns toben sie derzeit voll Elan über ihre Koppel. Auch die Pferde, Kühe, Esel, Ziegen und Schafe genießen es, wieder ganztags draußen zu sein, wo die Sonne lacht und die Luft so würzig ist von frischen Wiesenkräutern. Gut, daß unsere beiden Gnadenhöfe dem Sturm und Drang unserer Tiere gewachsen sind.

Wo Tiere glücklich sind

Bald 15 Jahre ist es her, daß Dr. Franz-Joseph Plank den Gnadenhof Arche Noah am Hendlberg (NÖ) gegründet hat. Seine Idee war es, eine Oase für geschundene Nutztiere zu schaffen, eine Zuflucht für ein friedliches Leben.

Die Tiere zogen bald eins nach dem anderen ein und für jedes war es ein entscheidendes Glück, zu uns gefunden zu haben. Verstört und ohne jedes Vertrauen kamen sie bei uns an. Ihre offensichtlichen körperlichen Wunden waren – so weit möglich – rasch geheilt. Doch mit unserer Fürsorge erreichten wir auch die verletzten Seelen der Tiere, sie lösten sich aus ihrer Angststarre vor den Menschen und vor der Welt.

Dieses Wunder der Verwandlung mißhandelter Kreaturen in selbstbewußte Persönlichkeiten erleben wir seither immer wieder. Vor sieben Jahren kam dann der Hof in Esternberg (OÖ) dazu, wo vor allem die großen Tiere ausreichend Platz haben. Heute kümmern wir uns auf den zwei Höfen um über 400 Tiere.

Nur dank unserer SpenderInnen sind der Erhalt der Gebäude und die Versorgung aller Schützlinge möglich. Und nur dank unserer FreundInnen leben die Tiere wie im Paradies. Ein Paradies, in dem sich viele lustige, berührende oder einfach schöne Geschichten ereignen. Einige haben wir wieder für Sie aufgeschrieben.

 

Zirbe verdient etwas ­Besseres als den Tod

Einer unserer neuen Schützlinge ist die 7-jährige Milchkuh Zirbe. Ihre Geschichte gibt uns Hoffnung, denn sie zeigt, daß sich auch bei Bauern herumspricht, daß Nutztiere schützenswerte Wesen sind – auch wenn sie keinen „Nutzen“ mehr haben. Ein junger Bauer hatte bei der Hofübernahme von seinen Eltern auch das Vieh bekommen. Da Zirbe nicht mehr trächtig wurde, wollte der Altbauer sie wie üblich dem Schlachter geben. Doch sein Sohn brachte es nach der Fahrt zum Viehmarkt nicht übers Herz, Zirbe zum Kilopreis zu verkaufen, behalten konnte er sie aber auch nicht. Nach langen Diskussionen mit dem Vater, konnte er diesen davon überzeugen, daß Zirbe es verdient hatte, weiterzuleben. Eine Bekannte gab ihm den Tipp bei uns anzurufen. Natürlich konnten wir nicht Nein sagen, schon gar nicht, wenn ein junger Bauer gegen familiären Widerstand so eine unterstützenswerte Entscheidung trifft. Zirbe hat sich nach ihrer Ankunft rasch in die Herde integriert und ist glücklich. Daß so junge Kühe nicht mehr trächtig werden, ist übrigens ein häufiges Problem bei überzüchteten Rassen.

 

Wir haben Ludo auf die Schaufel genommen

Ludo, eines unserer Halbwildschweine am Esternberg, ein Bröckerl von 150 Kilogramm, litt an einem üblen Abszess am rechten Hinterbein. An sich keine große Sache, aber bei Ludos Dimensionen eine echte Aufgabe. Bereits das Einfangen des Burschen war ein Aufwand, denn Ludo wollte lieber Fangen spielen. Schließlich konnten wir ihn mittels speziell leckerem Futter in den Klauenpflegestand locken, um ihm eine Betäubungsinjektion zu verabreichen. Bald schlummerte Ludo, wir luden ihn auf die Schaufel des Traktors und transportierten ihn zur Krankenstation. Sämtliche Schweinsaugen am Hof waren auf uns gerichtet, schließlich wollten Ludos Kumpels ganz genau wissen, was mit ihm geschieht. Die Operation am Hinterbein verlief dann ganz problemlos – der Abszeß wurde aufgeschnitten, ausgedrückt und gespült. Schon nach wenigen Tagen war Ludo wieder flott unterwegs.

 

Unsere Bremer Stadtmusikanten

Eine richtig originelle Familie hat sich um die 4-jährige Jerseykuh Annemarie gebildet, zu der die Ziegen Viktor und Tina sowie Eselin Paulina gehören. Ständig stecken sie zusammen, wobei die Ziegen die Rolle der schlimmen Kinder recht lebensnah spielen. Denn kaum steht einmal die Tür vom Futterlager auf, sind die zwei schon drinnen und futtern was das Zeug hält. Wenn Gäste kommen produziert sich Viktor außerdem als Entertainer und führt – selbstverständlich freiwillig – Kunststücke vor. So mancher Besucher wurde schon von Viktor auf zwei Beinen empfangen.

 

Knuddel – einfach zum Verlieben

Männliche Schafe werden in der Regel schon als Lamm geschlachtet. Auch dem süßen Knuddel drohte dieses Schicksal, vielleicht hätte er davor sogar einen qualvollen Transport nach Nordafrika erleiden müssen. Aber eine Tierfreundin redete so lange auf den Bauern ein, bis dieser den unwiderstehlichen Knuddel mit seinen süßen Knopfaugen herausgab. Auch wir am Hendlberg konnten sie dann nicht wegschicken und so kam Knuddel mit fünf Monaten zu uns, wurde kastriert und schließlich von der Schafherde freundlich aufgenommen. Unbeschwert und unversehrt genießt er nun sein Leben auf unserer Prachtweide.

 

Fünf auf einen Streich

Eine andere Tierfreundin entdeckte im Wienerwald eine kleine Ziegenbockherde, die entweder ausgesetzt worden war oder beim Verladen für einen Schlachttransport gemeinsam die Flucht ergriffen hatte. Die Böcke waren zwar recht abgemagert, voller Ungeziefer und Würmer, wurden aber in kurzer Zeit wieder aufgepäppelt. Heute sind sie sichtlich froh darüber, am Hendlberg zu sein und liebevoll umsorgt zu werden. Wir freuen uns natürlich auch über ihr Glück, denken aber mit Sorge an den dadurch nötigen neuen Ziegenstall, den wir spätestens vor dem nächsten Winter bauen müssen. Das liebe Geld ...

 

Vor kurzem gelandet

Manchmal findet auch ein Wildtier in Not seinen Weg zu uns. Letzten Winter etwa, da erreichte uns ein Hilferuf aus Tirol. Eine Tierfreundin berichtete, daß in ihrem Garten eine Wildente Schutz gesucht hatte. Sie beobachtete die Ente und als feststand, daß sie fluglahm war, fing sie das Tier ein. Sämtliche Tierärzte, die sie anrief, meinten, sie brauche mit der Ente gar nicht erst zu kommen. Schließlich durfte sie sie zum Alpenzoo Innsbruck bringen, wo das geschwächte Tier behandelt wurde. Nun war aber klar, daß die Ente nicht mehr fliegen, also nicht mehr frei würde leben können. Der Alpenzoo gab sie der Tierfreundin wieder mit. In ihrem Garten fühlte sich Ente Ludmilla zwar wohl, aber irgendetwas stimmte nicht. Ihre fürsorgliche Betreuerin recherchierte und fand heraus, daß Enten unbedingt die Gesellschaft anderer Enten brauchen. Auf eine zweite verletzte Ente wollte sie nicht warten und so wandte sie sich an ANIMAL SPIRIT. Wir sagten natürlich nicht Nein zu Ludmilla, die sich heute bei unseren Enten am Esternberger Teich pudelwohl fühlt.

 

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende! DANKE

Unsere Schützlinge (Stand Mai 2013):

24 Pferde, 16 Esel, 9 Rinder, 30 Schafe, 40 Ziegen, 38 Schweine, 10 Gänse, 32 Enten, 102 Hühner, 60 Kaninchen, 29 Katzen, 5 Hunde und 20 Meerschweinchen

 

Ihre Spende für unsere Gnadenhöfe

Natürlich verursachen unsere zwei Höfe und die Versorgung von über 400 Tieren viel Arbeit. Gleichzeitig geben sie uns aber auch Kraft, um uns weiter konsequent für Nutztiere einzusetzen. Den Schmerz über das Leid so vieler Tiere auf der Welt ertragen wir besser, weil wir am Hendlberg und in Esternberg sehen, daß es auch anders geht. Daß Tiere und Menschen miteinander friedlich leben können und daß Tiere ebenso glücklich sein können wie  wir. Unsere Höfe sind kleine Oasen, die Geld kosten und nur so lange existieren werden, wie unsere SpenderInnen die Idee dahinter unterstützen. Ob Sie 15 oder 50 Euro spenden ist egal, Hauptsache, Sie helfen uns. Herzlichen Dank!

Sie können auch Tierpate oder Tierpatin werden:

Pferd / Rind ……….. 70 Euro

Esel / Pony ………..  50 Euro

Schwein …..……….. 35 Euro

Schaf / Ziege …...  25 Euro

Kaninchen ………....   8 Euro

Ente / Gans ………...  7 Euro

Huhn ………………....... 5 Euro

 

Auch die Liebe zu Tieren ist unsterblich

Es ist für uns kein alltägliches Ereignis, wenn wir Post von einem Notar bekommen und erfahren, daß wir in einem Testament bedacht worden sind. Oft haben wir den betreffenden Menschen nicht persönlich gekannt, aber immer finden wir den Namen dann in unserer SpenderInnenkartei. Mit unseren SpenderInnen verbinden uns vor allem zwei Dinge: die Dankbarkeit, die wir ihnen gegenüber empfinden und die Liebe zu Tieren, unseren Mitgeschöpfen. Es ist für unsere Schützlinge ein großes Glück, daß wir manchmal etwas erben, denn so können wir auch größere, kostspieligere Projekte angehen – wie z.B. neue Stallungen – und noch mehr Tieren helfen.

Wenn auch Sie ANIMAL SPIRIT, A-3053 Laaben in Ihrem schriftlichen Testament berücksichtigen wollen oder sich informieren möchten, was überhaupt zu beachten ist, um ein rechtsgültiges Testament zu verfassen, schicken wir Ihnen gerne Informationen zu: Tel. (+43) 02774 / 29 330

 

Willkommen bei ANIMAL SPIRIT

BesucherInnen sind auf unseren zwei Gnadenhöfen immer gerne gesehen, wir bitten aber um telefonische Anmeldung, damit wir Zeit haben, Sie herumzuführen und Ihnen alles zu zeigen. Speziell Schulklassen haben viel Freude, unsere Schützlinge kennenzulernen.

ANIMAL SPIRIT kommt aber auch gern in die Klassen und besucht im Rahmen von „Tierschutz im Unterricht“ Schulen. Informationen zu Tierschutz im Unterricht: www.tierschutzunterricht.at

Besucheranmeldung Gnadenhof Hendlberg (Nähe Wien): (+43) 02774 / 29 330 oder 0676 / 705 93 63,

Gnadenhof Esternberg (Nähe Passau): 0676 / 400 09 40 oder 0676 / 575 18 60.

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für den Tierschutz! DANKE!

A: P.S.K., BLZ 60000, Kto: 75.694.953,
BIC: OPSKATWW, IBAN: AT826000000075694953

D: Volksbank Freilassing, BLZ 71090000, Kto: 285943
BIC: GENODEF1BGL, IBAN: DE89 7109 0000 0000 2859 43
 

Sie können ANIMAL SPIRIT online spenden, per e-Spende unter
www.oncharity.at/animal/main.asp

 

ANIMAL SPIRIT macht auch Tierschutz im Unterricht: www.tierschutzunterricht.at

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

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