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15. 11. 2012 - Mailing 06/2012 - Wir können ihm ganz einfach helfen

 

(Auch als PDF-Datei mit Fotos zum herunterladen)

 

Wir können ihm ganz einfach helfen

Es kostet nicht die Welt, nämlich gerade 17 Euro, um die Welt eines ägyptischen Arbeitsesels zu erhellen und sein Leben wesentlich zu erleichtern. Eine medizinische Grundversorgung mit Huf- und Zahnpflege, Entwurmung sowie ein weiches Halfter stärken jeden Esel für den harten Alltag. Je mehr Spenden wir sammeln können, umso mehr Tieren geht es bald besser.

Konsequent für die Esel dasein – gerade jetzt

Seit drei Jahren helfen unsere SpenderInnen den armen Arbeitseseln im ägyptischen Hurghada. Vielen Tieren geht es deshalb heute besser, aber viel mehr Esel brauchen noch dringend unseren Beistand. Die Partner von ANIMAL SPIRIT in Ägypten haben es wegen der anhaltenden politischen Umwälzungen im letzten Jahr oft nicht leicht gehabt. Umso wichtiger ist, daß wir ihnen weiterhin zur Seite stehen. Einem Esel ist Politik egal, ihn quälen den ganzen Tag seine schmerzenden Hufe oder Wunden, die Parasiten in seinem Bauch und der Hunger. Und da können wir helfen!

Die Menschen und die Esel in Ägypten führen seit tausenden Jahren eine recht einseitige Beziehung. Die braven Tiere leisten ihr Leben lang treue Dienste, schleppen gigantische Lasten und tragen so zum Einkommen ihrer Besitzer bei. Die Menschen danken es ihnen leider kaum. Obwohl sie von der Arbeit ihres Esels abhängig sind, achten sie nicht auf seine Gesundheit, ernähren ihn schlecht oder gar nicht und lassen ihn, wenn er krank oder alt geworden ist, meist in der Wüste stehen, wo ihn ein grausames Ende erwartet. Die Esel müssen von klein auf sehen, wie sie mit dieser Behandlung zurecht kommen.

Wenn wir Bilder von ausgezehrten Eseln mit schrecklichen, offenen Wunden sehen, sind wir fassungslos, wie Menschen dergleichen „übersehen“ können und nichts tun, um ihrem Tier zu helfen. Vielleicht hat es auch mit der hoffnungslosen Armut zu tun, in der sie selbst seit Generationen gefangen sind? Mit der Härte des Überlebenskampfes unter den Menschen? Wir wissen es nicht. Wir sehen aber, daß die Menschen aufmerksamer geworden sind, seit wir ihren Eseln helfen. Daß sie inzwischen von selbst mit ihren Eseln zu uns kommen und Hilfe suchen.

Die Mobile Eselambulanz unserer Partner von Blue Moon ist regelmäßig in den Bezirken Hurghadas unterwegs und hat inzwischen regen Zulauf. Nach der Versorgung eventueller Wunden erhält jeder Esel eine Grundversorgung, die Hufe und Zähne werden behandelt, das Tier wird entwurmt. Nachdem sich viele Tiere vor allem von Abfall ernähren müssen, ist der Magen und Darmtrakt der Esel häufig von Parasiten befallen. Zuletzt sorgen ein leichtes Halfter oder bei Bedarf ein weiches Nasenpölsterchen für schmerzfreieres Arbeiten. Die gesamte Behandlung ist für die Besitzer kostenlos. Das ist sehr wichtig, denn viele verdienen kaum genug, um ihre Kinder ausreichend zu ernähren. Im letzten Jahr konnte die Mobile Eselambulanz wegen der politischen Unruhen nicht in allen Bezirken arbeiten, die Menschen kommen inzwischen aber auch direkt in die Klinik des Tierheims, manchmal wird der Tierarzt auch gezielt zu Hilfe gerufen.

Die Rahmenbedingungen in Ägypten werden sicher noch eine Zeit lang schwierig bleiben. Tierschutz im rechtsfreien Raum zu leisten, das bedeutet oft, Verantwortliche suchen zu müssen, unklare Verhältnisse bei der Polizei und allgegenwärtige Korruption. Hinzu kommen immer wieder Knappheit an Diesel und Wasser sowie plötzliche schwindelerregende Preissteigerungen. Blue Moon ist aber geschickt und umsichtig, umso wichtiger ist es uns, die Eselhilfe fortführen zu können.

Als Sankt Nikolaus für seinen Esel Hilfe suchte

Altes Volksmärchen 

Viele Tage war der Heilige Nikolaus schon mit seinem Esel übers Land gezogen, um Geschenke zu bringen. Als schließlich am Abend die letzten Gaben verteilt waren, bemerkte er, daß sein treuer Gefährte lahmte und Schmerzen litt.

So klopfte er an die Tür des Dorfschmieds, daß jener sich der Sache annähme. Doch dem Schmied war die Angelegenheit zu gering, der Braten stand schon duftend auf dem Tisch und er schickte den Unbekannten fort.

Also versuchte Sankt Nikolaus sein Glück beim Bader*. Aber auch dieser verspürte keine Lust, für einen, der nur einen leeren Schlitten und kein Geld in der Tasche hatte, eine Salbe anzurühren.

Es war inzwischen schon finster geworden und der Wind pfiff eisig. Voll Sorge um sein Eselchen klopfte der Heilige nun an die Tür einer armseligen Hütte am Ende des Dorfes, wo ein Tagelöhner mit seiner Frau und vielen Kindern hauste. „Guter Herr,“ meinte der Mann, „ich kann euch nur Herberge für die Nacht bieten. Euer Esel mag bei den Kindern im Stroh ausruhen und ihr seid willkommen, mit uns den Abend zu verbringen.“

Gerne nahm St. Nikolaus die Einladung an, setzte sich an den Tisch, auf dem eine einfache Suppe dampfte und der Esel ließ sich erleichtert bei den Kindern nieder, die ihn liebevoll zausten und mit Apfelschalen und Rübchen fütterten. Die jüngste Tochter kühlte ihm das schmerzende Gelenk mit Wasser und bemerkte, daß ein dicker Dorn im Huf steckte. Rasch zog sie ihn heraus und zeigte ihn dem Heiligen Nikolaus. „Da hast du meinem Grauen einen großen Gefallen getan, liebes Kind. Der Dorn soll Lohn für deine Fürsorge sein.“

Das Mädchen wunderte sich über seine Worte, war aber ganz zufrieden damit. Als die Familie des Tage­löhners am nächsten Morgen erwachte, waren St. Nikolaus und sein Esel verschwunden, doch der Raum strahlte in hellem Glanz. Der große Dorn lag auf dem Tisch und hatte sich in pures Gold verwandelt.

* altertümliche Bezeichnung für einen Wundarzt


Bitte schenken Sie einem Esel ein leichteres Leben!


Lasset die Eselein zu Blue Moon kommen ...

Monique Carreras Tierheim in der ­Wüste hat sich zu einer echten Zuflucht und Oase für hilfsbedürftige Esel entwickelt. Monika und ihr Mann Salah, Tierarzt Dr. Girgis Kamal und die TierbetreuerInnen von Blue Moon leisten sogar unter schwierigen Bedingungen eine tolle Arbeit. Das insgesamt fünf Hektar große Gelände ist inzwischen vollständig von einer Mauer umgeben, laufend werden neue Gehege und Unterstände gebaut. Im letzten Jahr wurden 500 Bäume gepflanzt, die den Tieren Schatten spenden. Zusätzlich wurden weitere Flächen mit Gras, Mais und Luzerne bebaut, um beim Futter unabhängiger zu werden. Gerade in politisch unsicheren Zeiten mit Knappheit an Wasser und Futter und unberechenbaren Preisen sind solche Maßnahmen wichtig. Die Versorgung mit Wasser ist immer wieder problematisch, oft wird es einfach abgedreht. Das Tierheim, in dem immer wieder VolontärInnen aus Europa mitarbeiten, beherbergt auch einige andere Tiere wie Kamele, Ziegen, Hunde, Katzen, Truthähne, Enten und Schildkröten. Immer wieder wird Blue Moon auch zu Pferden in Not gerufen, diese werden natürlich versorgt und wenn möglich an gute Plätze vermittelt, damit im Tierheim Platz für neue arme Tiere ist.

Die Grundbehandlung für einen Esel kostet 17 Euro. Zur Grundbehandlung gehören:

  • Wundversorgung  Oft entwickeln sich aus Druckstellen große offene Wunden, ungeeignete Halfter aus Drähten verursachen offene Stellen am empfindlichen Nasenrücken, unbehandelte Verletzungen heilen noch schlechter, weil die Esel ständig arbeiten müssen.

  • Hufpflege  Auf den ohnehin empfindlichen Hufen der Esel lastet meist ein Vielfaches ihres Körpergewichtes. Die Hufe sind meist unversorgt, müssen aber sorgfältig gefeilt werden damit die Esel schmerzfrei gehen können.

  • Zahnbehandlung  Falsche Ernährung zeigt sich oft am schlechten Gebißzustand, der sich wiederum auf die ­Gesamtverfassung auswirkt.

  • Entwurmung  Viele Esel bekommen Abfälle und leiden ­dadurch an ­Magen- Darmerkrankungen und Parasiten.

  • Halfter bzw. weiches Nasenpölsterchen  Statt Metall­drähten, Ketten oder Stricken, die einschneiden und einwachsen, weiche und leichte Gurte.

Bitte spenden Sie dafür!

 

Der ANIMAL SPIRIT Gnadenhof am Hendlberg ist bedroht

Seit bald 14 Jahren gibt es jetzt den Gnadenhof am Hendlberg. In dieser Zeit mußten wir uns mit allerlei Schikanen der Behörden herumschlagen. So etwa wurde dem Gnadenhof abgesprochen eine Landwirtschaft zu sein (wohl weil dort keine Tiere zur Fleischproduktion umgebracht werden); Bauansuchen für Stallungen wurden elf Jahre lang verschleppt etc. Und jetzt will die Gemeinde Laaben eine mit Steuergeld geförderte Privatstraße zu einer seit 50 Jahren unbewohnten Hausruine (!) bauen lassen – quer durch den Gnadenhof! Dafür sollen kurz vor dem Winter mehrere Tiergebäude (dort leben derzeit 8 Hängebauchschweine, 21 Schafe und 20 Meerschweinchen) abgerissen und zwei Tierweiden samt Zäunen zerstört werden. Außerdem würde die ohnehin prekäre Hangrutschgefahr unterhalb der Gnadenhofhäuser weiter massiv erhöht.

Seit 15. Oktober blockieren wir deshalb die Zufahrt zum Gnadenhof. Es gibt alternative Möglichkeiten, aber diese wurden bis Redaktionsschluß nicht in Betracht gezogen. Wir brauchen bei diesem Kampf jede Unterstützung: Schreiben Sie direkt an Bürgermeister Helmut Lintner A-3053 Laaben 100 bzw. gemeinde@brand-laaben.at oder unterzeichnen sie auf www.animal-spirit.at unsere online-Petition.

Bitte spenden Sie: Österreich: P.S.K., Konto 75.694.953, BLZ 60000  ·  Deutschland: Volksbank Freilassing, Konto 285.943, BLZ 71090000  ·  Online unter: www.animal-spirit.at  ·  DANKE!

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für den Tierschutz! DANKE!

A: P.S.K., BLZ 60000, Kto: 75.694.953,
BIC: OPSKATWW, IBAN: AT826000000075694953

D: Volksbank Freilassing, BLZ 71090000, Kto: 285943

Sie können ANIMAL SPIRIT online spenden, per e-Spende unter
www.oncharity.at/animal/main.asp

 

ANIMAL SPIRIT macht auch Tierschutz im Unterricht: www.tierschutzunterricht.at

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
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