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Laaben (OTS) - Wie in jedem Herbst werden in den nächsten Wochen auch heuer wieder Tausende Haflinger- und Norikerfohlen auf Pferdemärkte ver-schleppt und zum Kilopreis an Vieh-händler und italienische Schlachthöfe verkauft. Schon seit sieben Jahren arbeitet ANIMAL SPIRIT intensiv daran, die absurden Gepflogenheiten der österreichischen Zuchtverbände bekannt zu machen und zu stoppen. Unter dem Deckmäntelchen der "Erhaltung seltener Haustierrassen" "produzieren" die Züchter Jahr für Jahr unzählige Fohlen, obwohl allen Beteiligten völlig klar ist, daß fast alle dieser Fohlen im "Alter" von drei bis sechs Monaten in die Fleischproduktion verschachert werden.


Noch immer sind es zwischen 80 und 90 % der Tierkinder, die so sinnlos sterben müssen. Und zwar einzig und allein deshalb, weil sie das ungeheure "Verbrechen" begangen haben, nicht von Geburt an den abstrusen Mode-Idealen der Zuchtverbände zu entsprechen bzw. einfach "Überschußware" sind.Nach den ersten Auktionen in Mauterndorf, Abtenau oder Stadl Paura, findet morgen, dem 21.9.2010, die erste große Versteigerung am größten Fohlenmarkt in Maishofen (Sbg.) statt.


Verzweiflung und Panik bei Fohlen und Stuten

Jeden Herbst werden die Pferdekinder und ihre Mütter brutal auseinandergerissen - ein für beide Seiten entsetzlicher Schmerz wird verursacht: Die Brutalität der Menschen geht so weit, daß sie die Stuten dazu mißbrauchen, ihr eigenes Fohlen in den Tod zu locken. Die Kleinen sträuben sich nämlich vehement, den Transportanhänger alleine zu besteigen. So wird die Mutterstute hineingeführt, das Fohlen folgt ihr voll Vertrauen. Dann wird die Stute weggerissen, die Klappe geht zu und ein wenige Monate junges Tierbaby steht zitternd und schreiend alleine im Dunkeln, wird über rumpelnde Straßen fortgekarrt: In einer lauten und brutalen Bierzeltumgebung werden sie vom Anhänger gezerrt, an einen Balken angebunden und danach an den meistbietenden Viehhändler versteigert. Die Angst, die Panik, der Schmerz der Fohlen interessiert die Züchter nicht, was zählt ist allein der Profit! Und mit Marketingkreationen wie etwa "Milchsaugfohlen" wird ein hierzulande vorher praktisch nicht vorhandener Markt für Fohlen- und Pferdefleisch aufgeblasen. Gourmetkritiker und solche, die sich dafür halten, schwärmen gerne von Rößl-Schnitzel, Steak oder Braten.

Dazu Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: "Zu allem Überfluß wird dieser Unsinn noch immer mit direkten und indirekten Prämien gefördert: AMA-Prämie, Zuchtverbandsprämie, EU-Prämie - Steuergeld für Fohlenmord. Wir fordern seit vielen Jahren nicht nur einen Stopp für diese sinnlosen Förderungen, sondern generell keine Fohlenzucht für das Schlachthaus und ein Ende der Langstrecken-Pferdetransporte. Dazu gibt es seit kurzem auch eine Online-Petition auf unserer homepage
www.animal-spirit.at ."

ANIMAL SPIRIT konnte heuer bereits - gemeinsam mit diversen Partner-Organisationen - 26 Fohlen freikaufen und an gute Plätze vermitteln. Morgen wollen wir auf der Hengstfohlenversteigerung in Maishofen, wo meistens nur Viehhändler und Schlachter die Preise unter sich ausmachen, mindestens 10 weiteren Fohlen das Leben retten.

siehe auch unter
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100920_OTS0119/morgen-dienstag-animal-spirit-bei-erster-grosser-fohlenauktion-in-maishofen

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