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Nachdem jetzt nach fast 6 Wochen Ölpest mit "Top Kill" auch der x-te Versuch von BP fehlgeschlagen ist, das Bohrloch in fast 1600 m Tiefe vor der Küste der USA zu stopfen, häufen sich die Schlagzeilen über die katastrophalen Folgen für Tier- und Umwelt, die einem fast nicht mehr schlafen lassen:

Die "Top Kill" genannte Operation, bei der tonnenweise Schlamm in das Bohrloch gepumpt wurde, hat den Ölfluß nicht stoppen können, sagte BP- Manager Doug Suttles. Die Arbeiten mußten abgebrochen werden. Die Natur leidet weiter, der Druck auf US-Präsident Barack Obama dürfte zunehmen.

Größte Umweltkatastrophe vor den USA: Mindestens 270 Kilometer Küste und 13 Hektar Marschland sind verseucht, wie Mary Landry von der US-Küstenwache sagte. Fast 500 Vögel, mehr als 200 Schildkröten und mindestens 25 Meeressäuger - u.a. Delfine - starben! Insgesamt wird geschätzt, daß bereits über 150 Millionen Liter Öl ins Meer geströmt sind, mehr als 3x so viel wie 1989 beim Exxon Valdez Unfall in Alaska! "In dem betroffenen Gebiet hat kein Tier und keine Pflanze überlebt. Dort ist alles tot“, sagt ein Anrainer der Presse. „Der Öl-Schlick zerstört Stück für Stück unser Marschland“.

Umwelt-Experten warnen: Auf Louisiana könnte die Öl-Pest jahrzehntelange Auswirkungen haben! "Das giftige Öl belastet die Fische sowie Fauna und Flora im Golf“, sagte Steve Murawski von der Nationalpark-Behörde. Eine weitere Gefahr: Über Plankton, Fische oder Krustentiere könnten die giftigen Substanzen aus dem Öl auch in die Nahrungskette gelangen – und damit auch Menschen bedrohen.

 

Noch giftiger als das Öl: die Chemikalie "Corexit"!

Auch fast sechs Wochen nach dem Unglück strömen noch immer täglich mehrere Millionen Liter Rohöl aus einem Bohrloch der im Meer versunkenen Ölplattform aus. Die Versuche von BP, den Ölteppich an der Wasseroberfläche chemisch zu binden, lösen das Problem in keinster Weise - im Gegenteil: Umweltschützer wissen, daß die eingesetzte Chemikalie "Corexit" das Öl zwar bindet, diese gefährliche Mischung dann aber auf den Meeresboden absinkt und dort langfristig ein Leben für die Unterwasserwelt unmöglich macht!

Die größte Umweltverschmutzung der Welt vor der Süd-Küste der USA wird also nur von der Oberfläche weg in die Tiefe verlagert. Mehr als 2 Millionen Liter der gefährlichen Substanz Corexit wurden bisher über dem Ölteppich versprüht und gelangen so letztendlich auch in unsere Nahrungskette. Schon jetzt ist der Ölteppich in fast 1.600 Metern Tiefe mit 600 Quadratkilometern so groß wie der Bodensee. Breitet sich der Ölteppich weiterhin aus, wird er in Kürze auch die "Florida Keys", das drittgrößte Korallenriff der Welt erreichen, nächste Woche sogar die Millionenstadt Miami ...

 

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