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Spanien: Protest gegen Stierhatz in Pamplona und Stierkampf als "Weltkulturerbe"!

www.stop-corrida.info: Heute wird wieder die berühmt-be-rüchtigte "Feria San Firmin" von Pamplona mit einem Böllerschuß eröffnet. Dieses barbarische Fest ist ein Symbol für das Leiden vieler Stiere, die in den Arenen Spaniens jämmerlich zu Tode gequält werden. Für die Stier-quäler Spaniens hingegen besitzt das Schlachtfest von Pamplona den Rang eines Nationalheiligtums, das sie unter allen Umständen und unangreifbar schützen möchten.

Die Stierkampflobbyisten und ihre Helfer aus Politik und Wirtschaft sind auf dem besten Wege, die Feria von Pamplona mit dem ebenso verabscheuungswürdigen Rodeospektakel "Rapa das Bestas" als Kulturerbe Spaniens zu proklamieren und in einem weiteren Schritt beide von der UNESCO als Immaterielles Weltkulturerbe zu adeln.

Von dort ist es nicht sehr weit, den ganzen Stierkampf unter den Schutz der UNESCO zu stellen.  Diese Gefahr ist äußerst real, wie sich aus Beobachtung der Webseiten und Kommuniqués der Stierkampfverfechter ergibt. (Foto: Spiegel.de)

Bevor die Veranstalter zur Eröffnung der Feria auch nur einen Böllerschuß abgefeuert haben, haben Aktivisten aus zahlreichen Ländern Europas einen Tag vorher das Festivalmassaker zur Mahnung an die in Pamplona gequälten Tiere eröffnet, wie es zuletzt in New York zum Protest gegen die Ereignisse in Pamplona geschehen ist.
 

Spanien will Tierquälerei als UNESCO-Weltkulturerbe erklären:
Das in Barcelona ansässige International Bureau of Cultural Capitals beabsichtigt zwei barbarische spanische Festivals, bei denen brutal Tiere gequält werden, zum "Immateriellen Weltkulturerbe" erklären zu lassen - die Fiesta San Fermin in der baskischen Stadt Pamplona, sowie in Galizien die Rapa das Bestas. Die Orgie der Fiesta San Fermin in der baskischen Stadt Pamplona wurde besonders durch Romane von Hemingway bekannt. Sie als Weltkulturerbe zu erklären, ist ein besonders hinterhältiger Trick, um auf diesem Weg den Stierkampf gleich mit als Weltkulturerbe unter Schutz zu stellen. Die Rapa das Bestas ist eine Art Rodeo, bei der eingefangene Wildpferde mit brutalen Mitteln für die Zucht oder das Schlachthaus ausgesondert werden. 

Es ist sehr wichtig, dieses Projekt zu stoppen, damit Tierquälerei nicht zum Weltkulturerbe erklärt wird. Vergessen Sie nicht, daß die Stierkampfmafia schon seit langer Zeit versucht, den Stierkampf zum Immateriellen Weltkulturerbe zu erheben. "International Movement Against Bullfights" ruft deshalb zu einem internationalen Protest auf.

Bitte protestieren Sie mit allen Ihren Möglichkeiten - vorzugsweise in Englisch, aber auch in Ihrer eigenen Sprache:

International Bureau of Cultural Capitals, Präsident Xavier Tudela,
Ronda Universitat 7, E-08007 Barcelona, Spanien

Tel.: +34-934123294, Fax: +34-934126871

E-Mail: info@ibocc.org , www.ibocc.org

 

Ergänzung:
Vor kurzem wurde uns mitgeteilt, daß Rapa das Bestas und San Fermines zwar auf der Liste für das Immaterielle Kulturerbe Spaniens standen, zuständig dafür ist jedoch IBOCC, nicht aber die UNESCO. Diese Wahl ist abgeschlossen, zum Glück wurden weder Rapa das Bestas noch Sanfermines ausgewählt.

Nähere Infos unter

http://www.sos-galgos.net/2009-06-24/verwirrungen-um-ibocc-und-unesco.html  und http://www.sos-galgos.net/2009-07-04/knapp-daneben-ist-auch-vorbei.html

 

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