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Neue Online-Petition gegen eine der vielen "traditionellen" Tierquälereien in Spanien

Bitte Petition für spanische Esel unterzeichnen!

Am 24. Februar 2010 wird im spanischen Villanueva de la Vera wieder das alljährliche “Fest” des Pero Palo gefeiert, in dem ein Esel brutal während eines Umzugs mißbraucht wird, indem er von einem vollkommen betrunkenen Mann durch die gesamte Innenstadt geritten wird. Das Fest stellt, nach unterschied-lichen Überlieferungen, die Hin-richtung von einem Juden oder einem Banditen dar, die vor langer Zeit geschehen ist.

Diese Festlichkeit endete bis vor etwas mehr als zwanzig Jahren mit der „Hinrichtung” des Esels.

Die verstorbene englische Tierschützerin Vicki Moore brachte diese Gräueltat, wie viele weitere in Spanien, ins internationale Rampenlicht.

Rechts oben sieht man ein beunruhigendes Foto eines Esels während des “Festes”, inmitten der Stadtbewohner. Sie können viele andere Fotos, ein Video und Beschreibungen auf der Webseite www.peropalo.tk finden, die es in englischer und (wir hoffen bald) deutscher und französischer Version geben wird.

Seit 2002 sollte ein regionales Gesetz diese Mißhandlungen verhindern. Im ersten Jahr schien dies eine gewisse Wirkung zu haben (der Umzug war sehr viel kürzer und der Esel wurde in einer bestimmten Entfernung von der Menschenmenge gehalten, wenn auch unter Heulen, Schüssen und lauten Geräuschen jeder Art).

Das Nachlassen des Interesses auf internationaler Ebene (leider gibt es in Spanien noch grausamere Feste, wie wir wissen) hat eine neue Verschlechterung der Situation ergeben. Die Einhaltung des Gesetzes liegt in Händen der örtlichen „Guardia Civil”, und die Durchführung des Festes in denen der überreizten Stadtbevölkerung.

Nur die Gegenwart unbequemer Zeugen hat verhindert, daß es wieder zu dem kam, was ein spanischer Inspektor des ADDA (bekannte spanische Tierschutz-organisation) 1987 schrieb: “Das Fest ist zu Ende, wenn der Esel “zu Ende” ist."

Der Bürgermeister der letzten zwei Jahrgänge des Festes hat sogar abgelehnt, uns zu empfangen und ist von der gesetzlichen Unbedenklichkeit überzeugt, und daß ihr “Fest” nicht mehr die weltweite Aufmerksamkeit der Verbände erregt.

Ivan Salvia, Präsident des Refugio del Burrito (Gnadenhof für Esel)

 

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