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28. 10. 2012 - Petition gegen Abbruchbescheid: falscher link; Dienstag letzte Fohlenauktion; Kurban Bayrami + TS in Verfassung; erfolgreiche Demo
 

Petition gegen Hendlberg-Straße: leider inkorrekter link

Leider haben wir im letzten Newsletter einen nicht ganz korrekten link zu unserer Petition gegen die Abbruchbescheide der Gemeinde Laaben für unsere Tierunterkünfte für ca. 50 Tiere gesendet. Dennoch haben bis jetzt bereits mehr als 1300 Personen für die Tiere und den Erhalt des Gnadenhofes am Hendlberg unterschrieben! Vielen Dank. HIER noch einmal der korrekte link zur Petition an die Gemeinde Laaben. Ein kleiner Lichtblick: Kommenden Montag will ein Gemeinderat einer anderen Fraktion mit dem Bürger-meister reden, um ihn vielleicht doch noch zum Einlenken bzw. einem Kompromiß zu bewegen. Wir werden sehen und weiter berichten.


Nochmal Aufruf zur Unterzeichnung der Petition

Hier noch ein Musterschreiben an den Bürgermeister als Antwort auf sein allgemeines Antwortschreiben: (gemeinde@brand-laaben.at)


Werter Herr Bürgermeister Lintner, wir möchten nur einen Satz aus Ihrer schriftlichen und von Ihnen unterzeichneten Stellungnahme vom 24. Oktober 2012 auf unser Protestschreiben herausgreifen und zwar Ihre Versicherung an alle TierschützerInnen. Hier der genaue Wortlaut Ihrer Versicherung: "Ich versichere Ihnen, daß durch den Bau des Notweges keine Tiere vom Gnadenhof gefährdet sind!"

Werter Herr Bürgermeister, ich denke ich darf hier im Namen aller besorgten TierschützerInnen sprechen: Wir werden Sie diesbezüglich beim Wort nehmen als Bürgermeister und Politiker sowie auch als Privat- und Ehrenmann. Mit Ihrer Versicherung garantieren Sie, daß generell keine Tiere vom Gnadenhof durch den Straßenbau gefährdet sind. Wir dürfen annehmen, daß Ihre generelle Versicherung nicht nur direkte und unmittelbare Gefährdungen einschließt, sondern auch indirekte und mittelbare Gefährdungen, wie etwa Schäden an Gelände, Umwelt, Gebäuden und Menschen. Denn nicht nur wenn dringend notwendige Tierbehausungen oder schützende Zäune infolge des Baus des Notweges weggerissen werden müssen, sind die Tiere des Gnadenhofs direkt unmittelbar, sondern sie sind auch mittelbar gefährdet.

* Wenn das Gelände durch den Bau des Notweges gefährdet wird, in Folge Schäden erleidet und etwa ins Rutschen kommt, sind die Tiere des Gnadenhofs gefährdet.

* Wenn die Umwelt durch den Bau des Notweges gefährdet wird und in Folge Schäden erleidet wie etwa die Zerstörung von Weideflächen, sind die Tiere des Gnadenhofs gefährdet.

* Wenn Gebäude des Gnadenhofs durch den Bau des Notweges gefährdet werden und in Folge Schäden, wie Risse erleiden und baufällig werden, sind die Tiere des Gnadenhofs gefährdet.

* Wenn die am Gnadenhof tätigen Menschen durch den Bau des Notweges gefährdet werden und in Folge Schaden an Gesundheit, Leib und Leben erleiden, sind die Tiere des Gnadenhofs gefährdet.

* Wenn der Verein ANIMAL SPIRIT hohe Geldsummen statt für Tierbetreuung und –pflege für etwaige Schadensbegrenzung und –behebungen aufwenden muß, sind die Tiere des Gnadenhofs gefährdet.

Werter Herr Bürgermeister, Sie versichern in Ihrem Schreiben, daß dies alles nicht der Fall sein wird. Danke dafür! Wir nehmen Sie beim Wort und hoffen, daß Sie zu Ihrer Verantwortung stehen. Sollten Sie, werter Herr Bürgermeister doch noch die eine oder andere Gefährdung für die Tiere des Gnadenhofs durch den Bau des Notweges in seiner derzeitigen Planung erkennen, wäre es dann nicht sinnvoll, sich mit allen Beteiligten über eine andere, ungefährliche Variante des Notweges zu beratschlagen?

Mit besten Grüßen, ....
 

 

Dienstag, 30.10.12: Letzte Fohlenauktion in Maishofen

Dank der Medienberichte in "Bild der Frau" bzw. RTL-"Punkt 12" haben sich noch etliche potentielle Fohlen-ÜbernehmerInnen bei uns gemeldet. Vielen Dank! Wenn alles klappt, keine mehr abspringen und uns der Wintereinbruch mit den Transporten keinen Strich durch die Rechnung macht, könnten es wieder an die 20 Fohlen werden, die wir am Dienstag noch werden retten können.

Limitierender Faktor sind aber nicht nur die raren guten Privat- und Lebensplätze für die Fohlen sowie die dafür notwendige Logistik, sondern auch der finanzielle Aspekt: Ein Fohlen kostet auf dieser letzten Versteigerung wahrscheinlich mind. 600-700,- €!


Das letzte Mal an der Seite seiner Mutter...

Wer uns also noch dabei unterstützen will, die letzten Fohlen vor dem Winter zu retten, kann das gerne HIER tun. Herzlichen Dank im Namen der vielen Tierkinder!

 

Dieses Wochenende: Islamisches Opferfest "Kurban Bayrami". Tierschutz endlich in die Verfassung!

Wie berichtet findet dieses Wochenende weltweit das größte islamische Opferfest, Kurban Bayrami, statt. Angeblich ist hierbei jede Familie verpflichtet, ein Tier zu "opfern", meist duch grausames betäubungsloses Schächten. Vielfach geschieht dies - obwohl gesetzwidrig, da bewilligungspflichtig und nur unter Aufsicht - in Hinterhöfen, auf Bauernhöfen etc. Selbst Amtstier-ärzte getrauen sich oft nicht, dagegen einzuschreiten, oder wissen gar nichts davon.


Jede islamische Familie soll ein Tier "opfern"...

In Österreich gibt es wenigstens - bisher noch und im Gegensatz zu allen anderen westlich geprägten Kulturen - den § 32 im Tierschutzgesetz, wobei hier sofort nach dem Schächtschnitt eine Betäubung zu erfolgen hätte (sog. "post cut stunning"). Obwohl wir das immer als faulen Kompromiß und Augenauswischerei angeprangert haben, ist es doch besser als gar nichts.

Aber offenbar soll nun - auf Geheiß von "Brüssel" auch dieser Paragraph im österr. TS-Gesetz fallen: Wie berichtet endete am 10.9.2012 eine knapp vierwöchige Begutachtungsfrist des "Tierschutz"-Ministers Stöger – von der fast niemand im Tierschutz wußte - für das neue "Bundesgesetz zur Durchführung unmittelbar anwendbarer unionsrechtlicher Bestimmungen auf dem Gebiet des Tierschutzes". Das würde einen eklatanten Rückschritt hinter das, durch das TSchG in Österreich erreichte, Schutzniveau für Tiere bedeuten und ist damit inakzeptabel. Somit würde unser hart erkämpfter § 32 TSchG (Verbot des Schlachtens ohne Betäubung vor dem Blutentzug, Ausnahme für rituelles Schächten nur nach Bewilligung und mit „post cut stunning“) einfach wegfallen bzw. “verdrängt“. Übrigens hat unser "Tierschutz-Minister" Stöger auch die – vom EU-Parlament geforderte - EU-weite Kennzeichnungspflicht für Schächtfleisch abgelehnt!

Logische Forderung: Tierschutz endlich in die Verfassung, bitte dazu unsere immer noch aktuelle Petition unterzeichnen!

 

Nationalfeiertag: Erfolgreiche Wien-Demo gegen EU, EURO + ESM

Obiges Beispiel mit dem "Verdrängen" immerhin besserer nationaler Tier-schutzgesetze durch die EU-Bürokratie in Brüssel zeigt, wie wir immer mehr die Eigenstaatlichkeit und Souveränität verlieren, nicht nur zulasten der Bürger, sondern eben auch und v. a. der Tiere. Dr. Franz-J. Plank von ANIMAL SPIRIT hat dazu eine Rede am Stephansplatz vor ca. 400 TeilnehmerInnen dieser Demo zum Thema EU und Tierschutz gehalten.

Hier ein kurzer Auszug: Seit 27 Jahren werden auf EU-Ebene Bestimmungen erlassen, die unter dem Begriff „Tierschutz“ eingeordnet werden. Diese dienten bislang jedoch v.a. dem einen Zweck, in ganz Europa möglichst gleiche Wettbewerbs-bedingungen zu schaffen und den freien Handel mit Tieren und tierischen Produkten sicherzustellen.


Dr. FJ. Plank zum Thema "EU und Tierschutz"

Denn die EU ist in ihrer Struktur eine reine Wirtschaftsorganisation. Deshalb beziehen sich die meisten „Tierschutz“-Regelungen auch auf die landwirtschaftliche Tierhaltung oder Tiertransporte: Lebende Tiere werden dort wie Kartoffeln als „Agrarprodukte“ definiert – und bekanntlich auch so behandelt. Daher geht es in den EU-Richtlinien, die lediglich Mindestanforderungen vorschreiben, auch nicht um Tiere, sondern es geht v. a. darum, wie man den Züchtern und Händlern das Geschäft mit Tieren vereinfachen kann ...

Mehr dazu HIER

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

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