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Das große Geschäft mit den Tieren: Neues Video "Pig Business"

Zeitgleich mit dem neuen großen Futtermittel/Dioxin-Skandal in Deutschland ist das Video "Pig Business" (8-minütiger Trailer auf englisch) nun auch mit deutschen Untertiteln erschienen. Der Film ist nach 4-jähriger Recherche in Kooperation mit unserer britischen Partner-Organisation CIWF ent-standen.Er dauert knapp eine Stunde und zeigt die Machenschaften der weltweiten Schweinemafia, v. a. des US-Konzerns "Smithfield", von dem ja auch vor kanpp 2 Jahren der Schweinegrippe-Skandal ausgegangen ist.

Weltweit gehen immer mehr Menschen, die um ihre Gesundheit und die Zukunft ihrer Kinder fürchten, gegen diese tier-, menschen- und umweltausbeutende, skrupellose Industrie auf die Straße. Aber "unsere" sowie die EU-Politiker ignorieren großteils die Proteste und agieren weiterhin als Marionetten des großen Agrobusiness.

 

Dioxin-Skandal: Großdemo gegen Massentierhaltung zur "Grünen Woche", Berlin

Quelle: Frankfurter Rundschau

Der Dioxin-Skandal ist nur eins von vielen Symptomen für die Gefahren der Massentierhaltung. Satt hat das ein Bündnis aus Bauern-, Umwelt- und Tierschutzverbänden. Mit einer Großdemo wollen sie gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft protestieren.

Die Henne, die verstört ins Bild des Werbefilms tippelt, sieht zerrupft aus. Dann pickt sie zaghaft Futter vom Boden, und dieser Tage dürfte vielen dazu ein ekliges Stichwort einfallen: Dioxin.

Seit die krebserregende Substanz wieder einmal in Tausende Tonnen Tierfutter und so in Mastfleisch und Eier geraten ist, ist die deutsche Massentierhaltung erneut im Gerede. Für 80 Bauern-, Umwelt-, Tierschutz- und Entwicklungsverbänden ein gefundenes Fressen: Sie nutzen den neuerlichen Skandal, um verstärkt für ihre Großdemonstration gegen die Industrialisierung von Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zu mobilisieren, die ohnehin zum Start der Grünen Woche in Berlin am 22. Januar geplant war. Dafür wirbt auch der Film mit der geschundenen Henne, der mit dem Slogan endet: "Nein zu Gentechnik, Tierfabriken, Dumpingexporten".

"Der erneute Dioxin-Skandal zeigt, daß die Agrarindustrie ihre selbstproduzierten Risiken nicht in den Griff bekommt", erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in seinem Demo-Aufruf. In Deutschland werden demnach bereits 50 Millionen Hühner und 27 Millionen Schweine gehalten, Tendenz steigend. Unter dem Konkurrenzdruck der industriellen Massentierhaltung werden zunehmend industriell hergestellte Futtermittel eingesetzt, während immer weniger Eier- und Fleischproduzenten selbst hergestelltes Futter einsetzen - "obwohl sich auf diese Weise Gefahren entscheidend verringern ließen", so der BUND. Dioxin sei dabei nur die Spitze des Eisbergs - so bekommen die Tiere auch massenhaft genmanipuliertes und zu Dumpingpreisen hergestelltes Futter, was zu Armut und Hunger in der Dritten Welt beitrage.

Dagegen wollen die Aktivisten die Bürger nun auf die Straße bringen. "Das Wachstum der Massentierhaltung und der Futtermittelindustrie vergrößert das Risiko für die Verbraucher. Bei weiter steigenden Rohstoffpreisen begünstigt der Kostendruck zudem Mißstände wie die Dioxinpanscherei in Futtermitteln", sagte Jochen Fritz von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Staatliche Kontrollen seien trotz der regelmäßig wiederkehrenden Skandale nicht genug ausgebaut worden. Trotz Dioxin und Gentechnik im Futter fördere der Staat das System der Tierfabriken weiter mit Steuergeldern. "Die Verbraucher fühlen sich angesichts der mangelhaften Informationspolitik der Bundesregierung verraten. Das haben wir satt", klagt Fritz - und zitiert damit das Demo-Motto: "Wir haben es satt!".

Bitte mitmachen - dieser Aufschrei nützt uns allen!

Dazu eine Kolumne von Ingolf Bossenz:

Wie "Vieh"

Quelle: www.neues-deutschland.de/artikel/187824.wie-vieh.html

Daß Dioxin "einfach nicht in die Nahrung" gehört, ist eine ebenso drollige wie hilflose Bemerkung des nordrhein-westfälischen Ver-braucherschutzministers Johannes Remmel. Doch er sieht "keine akute Gefährdung" des Verbrauchers.

Denn der "Verbraucher" ist ein sensibles Wesen, das nicht verschreckt werden darf. Was die bislang bekannt gewordenen Fakten durchaus bewirken können. Soll doch ein Futtermittelhersteller jahrelang technische Fette aus der Biodieselherstellung zu Tiernahrung verarbeitet haben, die dann im Inneren von Hühnern, Puten und Schweinen in der deutschen Tier-"Produktion" landete, deren "Produkte" wiederum vom Verbraucher, nun ja, verbraucht wurden. Fressen und gefressen werden – also ganz im Sinne des Grundprinzips von Ökonomie und Biologie.

Allerdings gibt es da wie bei ähnlichen Lebensmitteldebakeln ein ethisches Problem, das indes geflissentlich übersehen wird: Die Tiere, denen das verseuchte Futter verabreicht wurde, werden wie Müll entsorgt. Zunächst betraf das 8000 Legehennen, die in Nordrhein-Westfalen getötet wurden. Sicher, eine Alternative läßt die herrschende Schlachthauskultur in dieser Lage gar nicht zu. Und die Frage, die bei Rinderwahn, Schweinepest, Vogelgrippe etc. nicht gestellt wurde oder wird, interessiert auch jetzt nicht: Darf man Tiere eigentlich behandeln – wie Vieh?

 

"Trauma verursachte ihren Tod"

http://www.orf.at/stories/2034429/2034425/

Der plötzliche Tod Tausender Vögel nach Silvester in einer Kleinstadt im US-Staat Arkansas ist wahrscheinlich auf die Schreckhaftigkeit der Tiere zurückzuführen. „Wir sind jetzt so gut wie sicher, daß ein Trauma ihren Tod verursacht hat“, sagte George Badley, Vertreter des Veterinärmedizinischen Dienstes von Arkansas, am Montag.

In der Silvesternacht waren in der Kleinstadt Beebe insgesamt 5.000 Vögel gestorben. Bewohner sprachen von einem „Regen“ toter Vögel. Ein Einwohner habe vor dem Vorfall eine Reihe von Explosionen gehört, die womöglich von einem Feuerwerk oder einer von Bauern eingesetzten Vorrichtung zur Abschreckung von Vögeln herrühren, sagte Badley. Darauf sei eine große Zahl von Vögeln ziellos umhergeflogen. „Er hat ihre Flügelschläge gehört und wie sie gegen Hindernisse flogen.“ Der Streß habe sie getötet.

Bei den meisten gefundenen Vogelkadavern handelte es sich um Rotschulterstärlinge. Sie sehen laut Badley nachts schlecht und flogen vermutlich gegen Bäume und Häuser, nachdem sie durch Lärm aufgeschreckt worden waren. Untersuchungen hätten jedenfalls gezeigt, daß die getöteten Vögel weder an Krankheiten gelitten hätten noch vergiftet worden seien.

 

Fischsterben weiter mysteriös

Rätselraten bereitet in Arkansas auch ein Fischsterben: Bereits am vergangenen Donnerstag waren rund 200 Kilometer von Beebe entfernt in einem Fluß etwa 100.000 tote Fische entdeckt worden. Massives Fischsterben komme jedes Jahr vor, zitierten Medien Keith Stephens von der Wild- und Fischbehörde in Arkansas. Aber ein derartiger Umfang sei ungewöhnlich. Die toten Fische waren auf einem rund 30 Kilometer langen Abschnitt des Arkansas River gefunden worden - auf der Wasseroberfläche und am Ufer. Experten gehen in diesem Fall von einer Krankheit aus.

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