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23. 03. 2009 - Hier nochmals der Link für Unterstützung des EU-Importverbots für Robbenfelle
 

Helfen Sie , den Import von kanadischen Robbenfellprodukten zu verbieten - hier geht's zum Link!

Dazu ein weiterer Artikel auf www.spiegel.de :

Kanada erlaubt Jagd auf 338.200 Robben

Die Fangquote ist noch höher als im vergangenen Jahr: Die kanadische Regierung hat die Jagd auf mehr als 300.000 Robben freigegeben. Sie will auch international die Rechte der Robbenfänger verteidigen - Tierschützer reagieren bestürzt. In Kanada dürfen Jäger in diesem Jahr insgesamt 55.000 Tiere mehr als im Vorjahr töten. Die zuständige Fischereiministerin Gail Shea teilte am Freitagabend mit, die Fangquote sei nach Beratungen mit Experten festgelegt worden, "um sicherzustellen, daß der Robbenbestand erhalten bleibt".

Rußland verbietet Robbenschlachten - aber nicht ganz

Moskau. Die brutale Jagd auf Jungrobben ist in Rußland ab sofort verboten - aber noch nicht ganz. Geschützt sind Jungtiere, die bis zu einem Jahr alt sind. Für Robbenjäger und Arbeiter der Pelzindustrie soll es Kompensationen geben.

In den letzten Jahren war die Zahl der Grönlandrobben im Weißen Meer rapide zurückgegangen, wie Bestandsaufnahmen aus der Luft ergaben. Grund dafür sind sowohl Klimaveränderungen als auch die erbarmungslose Jagd auf die Jungtiere. Jährlich wurden 35.000 bis 40.000 der Jungtiere alleine im Gebiet Archangelsk getötet und zu Pelzmützen und -Mänteln verarbeitet.

Besonders begehrt in der Pelzindustrie sind die schneeweißen Felle der gerade geborenen Grönlandrobbenbabys, die auf den weiten Eisschollenflächen liegen. Um das wertvolle Fell nicht zu beschädigen, werden die Tiere mit Knüppeln erschlagen.

(Fotos: Reuters/Cook)

 

Von dieser Form der Robbenjagd leben am Ufer des Weißen Meeres im Gebiet Archangelsk einige Dörfer. Gegen das Robbenschlachten protestieren in Russland wie auch in Kanada Tierschützer schon seit Jahren.
 

Wie die Presseabteilung des Moskauer Ministeriums für Natur-ressourcen und Umwelt mitteilt, wird die Jagd auf Jungtiere bis zum Alter von einem Jahr ganz verboten, bleibt aber auf ältere Tiere jährlich jeweils in der Zeit vom 10. März bis zum 1. Mai noch erlaubt.

Das Ministerium habe auch dies untersagen wollen, die zuständige "Föderale Fischereiagentur" habe in ihren neuen "Regeln für den Fischfang in nördlichen fischwirt-schaftlichen Bassin" das Verbot aber eingeschränkt. Die neuen Regeln müssen noch im Justiz-ministerium registriert werden, bevor sie gültig werden. Vorerst kann also noch das alljährliche Blutbad auf den Eisschollen des Weißen Meeres weitergehen.

Seit Ende Februar diesen Jahres ist allerdings bereits die Jagd auf neugeborene Robbenbabys bis zum Alter von einem Monat an den Küsten des Weißen Meeres untersagt.

Wie der russische Minister für Naturressourcen und Umwelt Juri Trutnjew erklärt, haben besonders Natur- und Tierschützer mit ihren jahrelangen Protesten zu dem Verbot beigetragen. Das Verbot der Jungrobbenjagd sei ein wichtiger Schritt zum Erhalt der Artenvielfalt in Rußland, sagte der Minister.

 

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