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11. 03. 2011 - Kanadisches Robbenmassaker beginnt wieder; Batterieverbot verzögert?; Blauzungenimpfung
 

Das Robbenschlachten in Kanda beginnt wieder

Weltweit protestieren viele TS-Organisationen gegen das jährliche Robbenschlachten in Kanada, so auch ANIMAL SPIRIT anläßlich der letzt-jährigen Petitionsübergabe an den kanadischen Botschafter in Wien. Die vielen internationalen Proteste haben u. a. dazu geführt, daß die EU ein Handelsverbot für Robbenprodukte verhängt hat. Nun hat die kanadische Regierung bei der Welthandels-organisation (WTO) Klage gegen dieses Handelsverbot eingereicht. Die Kosten des Verfahrens werden auf knapp 10 Millionen Dollar geschätzt. Das wäre in etwa das Zehnfache dessen, was die Jagd jährlich einbringt. Wir werden weiter dafür kämpfen, daß das EU-Handelsverbot bestehen bleibt.

Dennoch geht das Morden weiter: Die ersten Tiere wurden bereits auf Hay Island umgebracht. Obwohl die Preise für das Robbenfell aufgrund des EU-Importverbots für Robben-produkte stark gefallen sind, hält die kanadische Regierung immer noch an dem grausamen Massaker fest und läßt Tausende von Robben abschlachten.


Alternativ-Model Sandra Pfister: Gegen Robbenschlachten

Daher hat die Tierrechts-Organisation PETA heuer für den 15. März den internationalen Tag der Robben ausgerufen. An diesem Tag sollen weltweite Aktionen gegen das Abschlachten der Robben stattfinden.
 
Kanada muß jedes Jahr wieder daran erinnert werden, daß die Weltöffentlichkeit dieses sinnlose Massenmorden nicht mehr toleriert! So hat sich auch das Bregenzer "Alternativ-Model" Sandra Pfister für die Sache zur Verfügung gestellt und uns ersucht, obiges Bild zu verbreiten. Vielen Dank!

 

Online-Protest: Polen will Hühnerkäfig-Verbot boykottieren!

Seit zwölf Jahren wissen die europäischen Hühnerbarone, daß ab dem 1. Jänner 2012 die herkömm-lichen Legebatterien EU-weit end-gültig verboten sein werden. ANIMAL SPIRIT hat darauf bereits vor einem Monat hingewiesen sowie auf die Online-Petition unserer Partner-Organsiation ENFAP. Denn Polen versucht nun zu argumentieren, daß die Eier-Industrie noch mehr Zeit brauche, um sich vorzubereiten und will so das endgültige Verbot um viele weitere Jahre zu verzögern.

Nun hat auch die deutsche "Albert-Schweitzer-Stiftung" eine Online-Petition zum selben Thema gestartet, die Sie HIER unterschreiben können, um beim polnischen Landwirtschafts-minister gegen dieses Vorgehen zu protestieren:


Polen will Legehühner-Batterieverbot ab 2012 verzögern!

"Sehr geehrter Herr Minister Sawicki,

ich schreibe Ihnen, um zusammen mit Menschen aus ganz Europa einzufordern, daß das EU-weite Verbot von Legebatterien sowie das Verbot des Verkaufs der entsprechenden Eier wie vereinbart bis zum 01.01.2012 umgesetzt werden.

Ich habe Grund zur Sorge, daß Polen sich nicht rechtzeitig zum 01.01.2012 an die Einführung des Verbots halten wird. Somit ist Polen das einzige Mitgliedsland der Europäischen Union, das eine Verzögerung des Verbots fordert. Als Polen 2004 Mitglied der EU wurde, hat es sich jedoch rechtlich dazu verpflichtet, sich an diese Richtlinie zu halten. Eine weitere Verzögerung ist unentschuldbar.

Als BürgerIn der Europäischen Union werde ich zutiefst enttäuscht sein, wenn das Verbot nicht in allen Mitgliedsländern zum 1.Januar 2012 in Kraft tritt. Meine Einstellung gegenüber Polen wäre negativ beeinflußt, sollte Polen der Auslöser für eine Vezögerung in der Umsetzung eines so wichtigen Gesetzes sein."

 

EU-Gesetzesvorschlag zur Blauzungenimpfung

Der Verein www.tier-mensch.at, der sich seit Jahren gegen die sinnlose und gesundheitsschädliche Zwangs-impfung gegen die "Blauzungen-krankheit" engagiert, schreibt: Seit einigen Wochen gibt es einen Gesetzesvorschlag zur Änderung der Richtlinie bei der Blauzungenimpfung. Hier heißt es in Punkt C auf Seite 4:

„Auswirkungen auf andere Marktbeteiligte

Der Vorschlag wird einen breiteren Einsatz der Impfung ermöglichen und damit einen potenziell größeren Markt für die pharmazeutischen Unternehmen eröffnen, die inakti-vierte Impfstoffe gegen die Blauzungenkrankheit herstellen.“


EU und Pharmalobbies wollen mehr Blauzungenimpfungen

(Hier der gesamte Vorschlag:
http://www.parlament.gv.at/cgi-bin/eukp.pdf?P_EU=XXIV.pdf/EU/04/51/045112.pdf )

Dies trifft wohl den Kernpunkt des ganzen Vorschlages. Denn bei der Blauzungenimpfung (genauso wie bei der Schweinegrippeimpfung) hatte wohl kaum jemand anderer einen Nutzen, als die erzeugenden Pharmafirmen. Diese haben inzwischen eine scheinbar unerschöpfliche Macht und beeinflussen die Gesetzgebung enorm.

Hierzu auch ein 1 min. Videoausschnitt eines Interviews mit dem eh. Gesundheitsminister von Deutschland, Horst Seehofer, welcher über die Macht der Pharmakonzerne spricht:

http://www.youtube.com/watch?v=DCy1D1HGeeA

 

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Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
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