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Internationale Proteste gegen ägyptische Schweinekeulungen teilweise erfolgreich

Wie berichtet haben sich kürzlich in Ägypten grauenhafte Szenen von brutaler und massenhafter Tierquälerei ereignet. In Videos sah man, wie Tausende krei-schende und zu Tode geängs-tigte Schweine mit Baggern auf LKWs geschaufelt wurden. Viele der unschuldigen Opfer starben bereits dadurch, brachen sich die Knochen oder erstickten qualvoll. Die Schweine wurden dann zu Massengräbern transportiert, wo sie bei lebendigem Leib mit ätzenden Chemikalien und Kalk überschüttet wurden. Sie starben einen langsamen und grausamen Tod. Aus Medien-berichten war zu hören, daß die Tiere bis zu 40 Minuten lang verzweifelt schrieen.

Glückliche Schweine am ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof Esternberg

Die offizielle Begründung: Man müsse gegen die Schweinegrippe vorgehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) lassen diese Begründung allerdings nicht gelten. Die WHO bezeichnet das Vorgehen als "unwissenschaftlich". Politische und religiöse Motive waren die wahren Gründe. Denn in Wirklichkeit handelte es sich um eine Attacke radikaler Muslime, welche mit derart bestialischen Mitteln gegen Andersgläubige, nämlich v. a. koptische Christen, vorgehen. Aussagen der radikalen Muslimbruderschaft bekräftigen diese Hetzjagd: Ihre Prediger interpretieren die neue Krankheit "als Strafe für alle, die sich von Gott abgewandt haben."

Immerhin gibt es nun einen Zwischenerfolg:

Nach einem Aufschrei internationaler Tierschutzorganisationen - auch von ANIMAL SPIRIT und seinen MitstreiterInnen unterstützt - wurde angeordnet, die Tiere nur mehr einzeln zu schlachten (siehe taz). Allerdings waren die Methoden bis zum Schluß schrecklich: So wurden viele Schweine zum Beispiel u. a. durch Messerstiche ins Herz getötet.

Inzwischen wurde das Massentöten ganz beendet. Nach offiziellen Angaben sind der Aktion 160.000 Tiere zum Opfer gefallen. Nur etwa 10.000 Schweine blieben verschont. Medienberichte über 300.000 bis 350.000 Tiere waren möglicherweise übertrieben - wahrscheinlich wird man aber wohl nie erfahren, wie viele Tiere tatsächlich massakriert wurden. Die verbliebenen Schweine sollen jetzt paradoxerweise Weise dazu verwendet werden, die Schweinezucht wieder aufzubauen ...

Was kann man jetzt noch tun?

Wenn Sie noch nicht am Protest gegen die Tötungen teilgenommen haben, schreiben Sie trotzdem jetzt noch an den ägyptischen Botschafter in Wien oder Berlin. Teilen Sie ihm mit, daß Ägypten sein Tierschutzgesetz dringend reformieren muß, wenn das Land seinen Ruf als beliebtes Urlaubsziel nicht verlieren will. Eine solche Reform wurde übrigens schon vor zwei Jahren angestoßen - aber nicht verabschiedet. Hätte die Regierung schon damals gehandelt, wäre das unglaubliche Massaker wohl nicht verübt worden.

Sie haben schon während der Schlachtungen protestiert, und möchten nun noch einmal an den Botschafter schreiben? Dann schicken Sie eine E-Mail an den ägyptischen Botschafter in Wien, Herrn Ehab Fazay,
Hohe Warte 50-54, A-1190 Wien, Fax (+43) 1-3708104-27 oder Email: egyptembassyvienna@egyptembassyvienna.at  bzw. in Berlin an den Botschafter Ramzy Ezzeldin Ramzy embassy@egyptian-embassy.de.

Textvorschlag der Albert-Schweitzer-Stiftung.de:

Sehr geehrter Herr Botschafter ....,

ich habe erfahren, daß die ägyptische Regierung ohne wissenschaftliche Grundlage fast alle Schweine in Ihrem Land getötet hat - teilweise unter grausamsten Bedingungen.

Bitte setzen Sie sich dafür ein, daß in Ihrem Land ein modernes Tierschutzgesetz verabschiedet wird, welches solche grausamen Massentötungen verbietet. Der internationale Ruf Ihres Landes sowie die Zustrom weiterer Touristen aus Europa und Amerika nach Ägypten stehen auf dem Spiel!

Mit freundlichen Grüßen

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

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