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01. 11. 2011 - Tibet-Demo; Kurban Bayrami-Schächtfest; Hubertusmessen; Kurt Tucholsky und die Finanzkrise
 

Gestrige Tibet-Demo: ANIMAL SPIRIT als einzige TS-Orga mit dabei

Zur Zeit weilt Hu Jintao, Staatspräsident der größten Diktatur dieses Planeten, als Ehrengast in Österreich, hofiert und umschwänzelt von "unseren" Politikern und Medien. Unsummen werden ausgegeben, um ihn abzuschirmen vor friedlichen Demonstranten. Gestern waren wir bei der Mahnwache der tibetischen Gesellschaft vor dem Wiener Burg-theater als einzige Tierschutz-gruppe vertreten.


Demo gegen chinesischen Staatsbesuch in Wien

Denn in China sind nicht nur die allergrausamsten Tierquälereien trauriger Alltag, sondern auch Menschenrechtsverletzungen gigantischen Ausmaßes, die oft kaum jemandem bekannt sind.

So wird nicht nur das tibetische Volk seit dem Jahr 1949 von der chines. Regierung anektiert, grausam unterdrückt und gefoltert (seit damals wurden 1,2 Millionen Tibeter ermordet und 6000 Klöster zerstört!); auch das eigene Volk wird unterdrückt, wie z. B. die friedliche buddhistische Gemeinschaft "Falung Gong", die nichts weiter "verbrechen", als die auch bei uns bekannten Qui-Gong-Übungen und Meditationen zu praktizieren: So werden seit 1999 zig Millionen Menschen dieser Glaubensgruppe verfolgt, in "Umerziehungslager" verschleppt, gefoltert, ihrer Organe beraubt und Zigtausende ermordet.
Mehr darüber unter www.falundafa.at oder www.freetibet.org

 

Ab 6. November: Islamisches Schächtfest Kurban Bayrami

Kommenden Sonntag, dem 6. November 2011, beginnt wieder das alljährliche mehrtägige islamische Opferfest "Kurban Bayrami". Hunderttausende Schafe und Ziegen werden dabei, zumeist von Laien, ohne Betäubung per Halsschnitt umgebracht - ein regelrechtes Gemetzel, wie uns auch ein Amtstierarzt bestätigte. In Österreich leben fast 500.000 Menschen islamischen Glaubens (in Deutschland sind es ca. 3,5 Millionen).

Aber auch fast 7 Jahre nach Inkrafttreten des Bundestierschutzgesetzes halten sich die meisten von ihnen nicht an das in Österreich bestehende Betäubungsgebot (§ 32 Abs 3 TSchG) und schlachten Tiere ohne jegliche Betäubung, obwohl dies anachronistische, grausamste Tierquälerei darstellt. Und unsere Behörden sind nicht fähig oder willens, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, obwohl klar ist, daß es sich dabei um schlimmste Tierquälerei handelt und somit dem Tierschutzgesetz widerspricht.

Dabei gibt es zahlreiche islamische Religionsgelehrte, die das betäubungslose Schächten für unnötig halten und sich für eine elektrische Kurzzeitbetäubung aussprechen. ANIMAL SPIRIT fordert seit Jahren von den Politikern ein ausnahmsloses und klares Verbot des betäubungslosen Schächtens. Der deutsche "Arbeitskreis humaner Tierschutz" hat dazu dieses drastische VIDEO ins Netz gestellt und erklärt: „Der Todeskampf der Tiere dauert mitunter Minuten. Mit durchtrenntem Hals, aber noch bei vollem Bewußtsein versuchen sie immer wieder aufzustehen und in Panik zu fliehen ... Das betäubungslose Schächten eines Tieres ist eine durch nichts – auch nicht durch Religionsfreiheit – zu rechtfertigende Tierquälerei.“

 

Am 3. November ist Hubertustag: Schluß mit Hubertusmessen und Treibjagden

Hubertus entsagte der Jagd! Wann folgen Jäger Hubertus nach?

Quelle: abschaffung-der-jagd.de/


Überall im Land finden ab 3. November wieder große Jagden und so genannte „Hubertusmessen“ statt. Nach der Hubertusjagd wird „Strecke“ gelegt – die erschossenen Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen werden in Reih und Glied gelegt und Jagdhörner erschallen. Dann geht es zur Hubertusmesse in die Kirche, wo die Jäger den Segen für ihr blutiges Hobby empfangen. Auf dem Altar liegt dann ein totgeschossener Hirsch mit prachtvollem Geweih oder die Kirche ist mit ausgestopften Tieren dekoriert.

Doch der heilige Hubertus, auf den sich die Jäger dabei berufen, würde sich bei so einem Treiben im Grabe umdrehen: Denn Hubertus, einst leidenschaftlicher Jäger, entsagte der Jagd, nachdem ihm ein Hirsch mit einem strahlenden Kreuz im Geweih begegnete. Darum sollten sich alle Jäger sich den heiligen Hubertus zum Vorbild nehmen und aufhören zu jagen.

Mit dem Hubertustag am 3. November beginnt traditionell die Hauptjagdsaison, die mit großen Treibjagden verbunden ist – und damit unendlichem Leid für die wildlebenden Tiere. Aufgescheucht durch 50 oder gar mehr als 100 Jäger und Treiber, gehetzt von einer Meute von Jagdhunden, rennen die Wildtiere bei Treib- und Drückjagden um ihr Leben. Dabei flüchten sie auch über Straßen und Autobahnen, wo sich dann die so genannten Wildunfälle ereignen. Jungtiere verlieren ihre Eltern, Sozialstrukturen werden auseinandergesprengt. Viele Tiere werden angeschossen, flüchten mit heraushängenden Eingeweiden oder zerschossenen Gliedmaßen, leiden oft tagelange Qualen, bis sie irgendwo verenden oder bei der Nachsuche schließlich durch den „Fangschuß“ erlegt werden ...

Sehen Sie hier Bilder von Treibjagden

 

Zur aktuellen EU-Finanzkrise: Was Kurt Tucholsky bereits 1930 (!) geschrieben haben soll ...
(siehe dazu diesen Link)

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!


Karrikatur: Thomas Wizany, Sbg. Nachrichten

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bißchen Krieg gemacht.

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
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Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

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