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19. 12. 2012 - Gaby's Gnadenhof braucht Hilfe; Weihnachtsgedanken; Neues zur Hendlberg-Straße; Stute und Hunde suchen Platz; Weihnachtswünsche
 

Gaby Teichmann und ihre 200 Tiere brauchen wieder dringend Hilfe!

Vor Weihnachten kommen Hunderte "Bettelbriefe" von allem möglichen Organisationen, aber von den "kleinen", die noch dazu nicht im Internet vertreten sind und sich keine teuren mailings leisten können, hört man kaum etwas. So auch von der unermüdlichen Gaby Teichmann aus Maishofen (Bundesland Salzburg, dort wo die jährlichen Fohlen-Todes-auktionen stattfinden), die seit nunmehr 18 Jahren ganz alleine und ohne Pause oder Urlaub ihren privaten Gnadenhof für ca. 200 Tiere (Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Katzen, Hunde) betreibt.


Gaby T. versorgt rund um die Uhr über 200 Tiere

Und immerhin sind es schon wieder 11 Monate, daß wir von ANIMAL SPIRIT, die wir sie als einzige Tierschutz-Organsiation unterstützen, über sie berichtet haben, als sie Anfang des Jahres wegen völliger Erschöpfung ins Spital eingeliefert werden mußte.

Leider hat sich noch immer keine dauerhafte Hilfe für sie gefunden, jedem/r ist es schon nach kurzer Zeit wieder zu viel geworden ... Wir ersuchen also jetzt vor Weihnachten wieder einmal um Ihre finanzielle Unterstützung für diesen Gnadenhof: erstens wird jetzt wieder die Jahrespacht von 7000,- € fällig (die wir ihr in den letzten Jahren immer gezahlt haben) und zweitens hoffen wir doch, einmal zumindest eine Teilzeit-Aushilfe für sie finanzieren zu können. Wer sich direkt mit Frau Teichmann in Verbindung setzen will, hier ihre Telefonnummer (sie hat kein email): +43 (0)650 956 01 58. Und wer sie und ihre Tiere finanziell unterstützen will, kann dies HIER tun. Herzlichen Dank im Namen der Tiere!

 

Stille Nacht, heilige Nacht …

Stille Nacht, heilige Nacht …

... ein nachdenklicher Text, der uns von unserer Schweizer Partner-Organisation für "Tierschutz im Unterricht", DAS TIER + WIR zugesandt wurde:

Einsam wachen unsere gemarterten Mitgeschöpfe rund um die Welt, während wir Christen bei Kerzenlicht feierliche Weihnachtslieder singen ..., während unsere Sprößlinge das traditionelle Krippenspiel mit Ochs und Esel spielen ..., während wir uns den Bauch mit Leichenteilen von Ochs und Esel füllen, mit Spanferkel, Huhn und Gans.

Wir Wohlstandsmenschen sind zur „besinnlichen“ Weihnachtszeit mehr denn je von unserer Genußsucht besessen und in unserem Konsumrausch gefangen. Abermillionen Tiere der verschiedensten Art werden im Akkord für unsere Gaumenfreuden umgebracht und am Fließband festlich verpackt, um im Supermarkt tonnenweise als Weihnachtsdelikatessen angeboten zu werden. Wissen wir die Geburt des Christkindes im Stall zu Bethlehem - bei den Tieren - nicht sinnvoller zu feiern? Fragt überhaupt noch jemand nach dem Sinn, oder zählen nur noch Kommerz und Lifestyle? Bei Umfragen hat sich gezeigt, daß Jugendliche das Weihnachtsfest nur noch mit Geschenken und gutem Essen assoziieren! Würde das Göttliche, wenn es heute noch einmal in diese erbarmungslose Welt käme, sich nicht abermals bei den Tieren niederlassen?

An Weihnachten werden nicht nur Berge von Tierleichen verschlungen – ein Bombengeschäft für die Fleischindustrie – sondern auf vielen Wunschzetteln stehen auch lebendige Kuschel- und Schmusetiere, die in der Zoohandlung oder beim Züchter erhältlich sind. Diese beseelten, sensiblen Wesen können nach Belieben als Kumpel, Tröster, Therapeut oder Helfer eingesetzt oder auch ausgesetzt werden. Wie das Tier sich in der Rolle fühlt, in die es vom Besitzer gezwungen wird, interessiert kaum. Hauptsache, der Mensch profitiert vom Tier. Ein gigantischer Industriezweig sorgt dafür, daß mit Hund, Katz & Co. Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet werden.

Frohe Weihnachten

Und was ist mit den zahllosen Geschöpfen, die als „Nutztiere“ gebrandmarkt in Tierfabriken elendiglich dahin vegetieren bis zu ihrem gewaltsamen Tod? Wer denkt zur Weihnachtszeit - oder überhaupt zu irgendeiner Zeit - an diese Gepeinigten und Entwürdigten, die täglich auf den Tellern einer rapide wachsenden Weltbevölkerung landen? Wer hat eine Ahnung vom langen Leidensweg eines Hamburgers oder Schnitzels, einer Gänseleber oder eines Weihnachtsbratens? Weder im Elternhaus noch in der Schule wird das Leiden der Tiere für die Gaumenfreuden der Menschen je thematisiert. Aus diesem Grund haben wir die Stiftung für Ethik im Unterricht (in Österreich "Tierschutz im Unterricht") ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche – die Erwachsenen von morgen – für ihre Mitgeschöpfe zu sensibilisieren.

Der restliche Text ist HIER zu lesen.

 

Aktuelle Entwicklung zum Bau der Privatstraße am Hendlberg

Wie zuletzt berichtet, hat sich ja durch unsere wochenlangen Blockadeaktionen, Presseaus-sendungen und nicht zuletzt Druck auf die NÖ Politik eine Art "Weihnachtsfriede" am Hendlberg eingestellt und der für diesen Herbst geplante Baubeginn der steuergeld-geförderten Privatstraße durch unseren Gnadenhof wurde vorerst gestoppt. Dadurch konnte es tatsächlich zu ersten Gesprächen zumindest zwischen Gemeinde, NÖ Landesregierung und ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Plank kommen.


Glückliche Gnadenhoftiere - so soll es auch bleiben!

Und wie wir erst heute (18.12.) erfahren haben, soll voraussichtlich für den 14. Januar ein Termin im Laabener Gemeindeamt anberaumt werden, bei dem es zwischen den betroffenen Parteien (ausgenommen der Straßen-Betreiberin Esther Seydl-Wershofen, die jedes Gespräch nach wie vor ablehnt) um die Planung einer besseren, für alle akzeptable Trassenführung UNTERHALB des Gnadenhofes gehen soll.

Diese Variante könnte dann auch von der Betreiberin akzeptiert werden, wenn es dadurch für sie zu keinen zusätzlichen Kosten bzw. Zeitverzögerungen über das Frühjahr hinaus kommt. Wir würden im Gegenzug einen Rechtsmittelverzicht deponieren. Daß dies möglich wird, hängt also in erster Linie von der Beamtenschaft und Landespolitik ab, die es in der Hand hätten, für eine rasche, unbürokratische und wesentlich bessere Variante zu sorgen, mit der alle Beteiligten leben könnten. Weitere "Ermunterungs"-emails bzw. -Briefe an den zuständigen Landesrat, Dr. Stephan Pernkopf, könnten also nicht schaden: A-3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, lr.pernkopf@noel.gv.at

 

1 Stute und 3 Hunde suchen Platz ...

... vielleicht geschehen ja noch Weihnachts-Vermittlungs-Wunder:

1.
Die 25-jährige Warmblutstute "Barrie" sucht dringend einen Gnadenplatz auf Lebenszeit. Die Stute steht alleine in einem Stall, ihr Stockmaß beträgt ca. 1,60m. Laut jetzigem Besitzer ist sie ein ruhiges, braves Pferd und bräuchte dringend einen Artgenossen. Eine tierärztliche Untersuchung hat ergeben, daß sie "dämpfig" ist. Die Besitzer möchten dem Tier den Transport ins italienische Schlachthaus ersparen. Wer kann helfen? Das Pferd steht in Oberösterreich Nähe Schärding.


25-jähr. Warmblutstute sucht dringend Gnadenplatz

Für den Transport kann gesorgt werden, die Abgabe erfolgt nur per Schutzvertrag. Info unter +43-676-4000940, Gnadenhof-Betreuerin Anita Stöger, nina.stoeger@gmx.de.

2.
Zwei weitere dringende Notfälle betreffen 3 Hunde: Dano, ein reinrassiger, erst 2-jähriger Tosa-Inu-Rüde bzw. 2 liebe Pitbull-Mischlinge. Zu beiden gibt es nähere Infos auf unserer Vermittlungseite.

 

Zum Abschluß: Tatsächlich friedliche und gesegnete Weihnachten

Mit diesem Foto von zwei erst heute von uns aus einer verwahrlosten Zucht in Niederösterreich geretteten Kaninchen möchten wir Ihnen ein friedliches, streß- und tierleid-freies Weihnachtsfest wünschen!

An dieser Stelle wieder einmal herzlichen Dank allen unseren UnterstützerInnen, ohne die wir unsere vielfältige Tierschutzarbeit im In- und Ausland nicht bewerkstelligen könnten!

Ihr Dr. Franz-Joseph Plank und das gesamte ANIMAL SPIRIT-Team (Anita, Volker, 2x Peter, Eva, 2x Sandra, Fritz, Alex, Hannes, Sadat, Ladi, Sepp, Sabine, 2x Marion, Willi und Christine).


Diese süßen Kaninchen haben wir heute gerettet

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

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