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Leider kein Friede für die Kreatur - trotzdem wünschen wir friedvolle Festtage

Eigentlich wollte ich mit diesem Weihnachts-Newsletter nur ein paar nachdenkliche Sätze und gesegnete Feiertage wünschen. Aber es vergeht leider kaum ein Tag, an dem nicht irgendwelche tier-bezogenen Gräuel-meldungen durchs Internet verschickt werden: Vor ein paar Tagen erst das Schafstransportschiff, unterwegs von Uruguay nach Syrien (!) mit Tausenden Schafen zum Schächten, das dann vor der afrikanischen Küste gesunken ist. Aber kein Wort war in den Medien über das Schicksal der armen Tiere zu hören, die dort jämmerlich in Todespanik ertrunken sind - war ja "eh nur Schlachtvieh"...

Und gestern die nüchterne Horrormeldung, daß in Holland Zigtausende Ziegen "gekeult" werden, weil sie angeblich an der sog. Ziegengrippe (oder "Q-Fieber") erkrankt sind (siehe unten).

Trotz alledem müssen auch Tierschützer sich mal eine - wenn auch kurze - Pause gönnen und so wünscht Ihnen das gesamte ANIMAL SPIRIT-Team und die mittlerweile mehr als 450 Gnadenhoftiere (im Bild: Jersey-Kalb "Annemarie" und Ex-Streunerhund "Giaco" am verschneiten Gnadenhof Hendlberg) FRIEDvolle Festtage und ein Gutes Neues Jahr!

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann

P.S. Das weiter unten stehende Gedicht "Alle Jahre wieder" möge zum Nachdenken über das kommende Festtags-Menue animieren!
 

Nach BSE, Vogel- und Schweinegrippe - jetzt die "Ziegengrippe"?

Gestern diese nüchterne Meldung auf www.orf.at :

Ziegengrippe: Massentötung in den Niederlanden

In den Niederlanden hat heute die Massentötung von Ziegen mit Giftspritzen begonnen. Bis zu 40.000 Tiere sollen getötet werden, um einer Ausbreitung des für Menschen in Einzelfällen lebensgefährlichen Queensland-Fiebers entgegenzu-wirken. Insgesamt seien rund 60 der 410 niederländischen Ziegenzucht-betriebe betroffen, teilte der veteri-närmedizinische Dienst mit.

Bereits zuvor waren einzelne Tiere getötet worden, die sich mit der auch Ziegengrippe, Q-Fieber und Krim-Fieber genannten Krankheit infiziert hatten. Das Massenkeulen wurde durch farbliche Kennzeichnung der zu tötenden Ziegen sowie einiger Schafe vorbereitet.

Die Tiere werden durch eine Spritze betäubt und dann mit einer Giftinjektion getötet. Das Keulen erfolgt auf den Viehhöfen, um eine Ausbreitung des Erregers beim Transport zu Schlachthöfen zu verhindern.

In "Neues Deutschland" war darüber folgendes zu lesen: "Frohes Fest"

Angesichts der Millionen Tiere, die für die lukullischen Höhepunkte beim »Fest des Friedens« massakriert werden, mag diese Zahl gering erscheinen: 36 000. So viele Ziegen sollen nämlich in den Niederlanden »vernichtet« werden, um eine Ausbreitung des sogenannten Q-Fiebers zu verhindern. Die Infektionskrankheit kann auf Menschen übergreifen und für diese in Einzelfällen auch lebensgefährlich sein. In den Niederlanden gab es seit Jahresbeginn sechs Tote. Die Entscheidung, als vorbeugende Maßnahme nicht nur definitiv erkrankte Tiere zu eliminieren, sondern alle innerhalb eines weit gezogenen Verdachtskreises, erinnert an die Hoch-Zeiten des Rinderwahns, als Gräben mit brennenden Tierleichen den europäischen Alltag prägten.

Hekatomben von Tieropfern als unvermeidliche und alternativlose Maßnahme zur Rettung von Menschenleben? Eine veritable ethische Abwägung findet nicht statt. Und sie ist in der Tat überflüssig. Denn die zum »Keulen« freigegebenen Kreaturen sind lediglich »Nutztiere«, die ohnehin durch Menschenhand einen vorzeitigen Tod nach elendem Leben finden. Dennoch muss man den niederländischen Behörden durchaus Sinn für Pietät bescheinigen: Während der Weihnachtstage wird die mit Giftspritzen exekutierte Tötungsaktion unterbrochen. Einem frohen Fest steht also auch hier nichts im Wege.
 

"Alle Jahre wieder" oder "Weihnachten - das größte Schlachtfest"
(von Herta Blihall)
 

Die gnadenbringende Weihnachszeit,
ist endlich gekommen, jetzt ist es so weit.

Glitzernde Sterne auf allen Straßen,
Menschen im Kaufrausch in allen Gassen.

Alles erstrahlt im Lichterschein
und ach - so sentimental will man sein.

Weihnachtslieder und Glocken-gebimmel,
dies Pharisäertum schreit förmlich zum Himmel;

und "Nächstenliebe" wird groß geschrieben,
während die Tiere mit Schlägen und Hieben

ins Schlachthaus gezerrt, gefoltert noch werden,
die Hölle erleben, zum Schluß hier auf Erden.

"Ratatatam" - das Förderband rennt,
im Akkord man den Tieren die Kehle durchtrennt!

"Stille Nacht" doch es gibt kein Erbarmen,
sie hängen am Haken, die Ärmsten der Armen!

"Leise rieselt der Schnee" singt ein Chor -
Aus Millionen Adern schießt Blut hervor!

"Ihr Kinderlein kommet" und seht euch das an,
was die Menschen den Tieren hier angetan!

"Es ist ein Ros entsprungen" der Retter ist gebor'n,
nur für den Homo sapiens, nur er ist auserkoren!

"Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter",
kommt je für die Gepeinigten auch einmal ein Retter ?

"Doch alle Jahre wieder" bei hellem Kerzenschein,
sieht keiner ihre Qualen, es hört sie keiner schrei'n!

Denk nach, oh Mensch - ob's richtig ist - in dieser heil'gen Nacht,
daß man für's "Fest des Friedens" Millionen umgebracht.

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
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