Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not

Aktuell
Der Verein "Animal Spirit"
Gerettete Tiere
Gerettete Tiere
Aussendungen/Kampagnen
Tiere in Tierfabriken
Vegetarisch leben
Spenden und Patenschaften
Kontakt zu "Animal Spirit"
Links
Tierschutz im Unterricht
Startseite

Onlinespenden

Animal Spirit

Aktuell



 

08. 09. 2008 - Führender Klima-Experte drängt auf massive Änderung unseres Ernährungsverhaltens
 

Dr. Rajendra Pachauri, Vorsitzender der internationalen Kommission für Klima-wandel (IPCC) und Gewinner des Friedensnobelpreises 2007, ermahnt alle Mitmenschen, ihren persönlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren, indem sie ihre Ernährung umstellen. Dies sagte er anläßlich eines Vortrages heute in London, der von der weltweit größten Nutztierschutz-Organisation "Compassion in World Farming" (CIWF), mit der ANIMAL SPIRIT kooperiert, organisiert
wurde.

Die derzeitige weltweite "Tierproduktion" ist verantwortlich für 18 Prozent aller menschen-verursachten Treibhausgas-Emissionen, indem jährlich mehr als 60 Milliarden "Nutz"-Tiere gezüchtet und geschlachtet werden! Diese Zahl soll sich bis zum Jahr 2050 sogar noch verdoppeln. Daher sei die Notwendigkeit, unsere Ernährung zu verändern, immer dringender erforderlich.

So würde ein durchschnittlicher Haushalt durch die Halbierung seines Fleischkonsums die Auswirkung seiner Treibhausgas-Emissionen mehr verringern, als durch die Halbierung seines persönlichen Autoverkehrs! Dr. Pachauri, einer der weltweit führenden Experten für den Klimawandel, meint daß obwohl die Menschen bereits damit beginnen, Autofahren und Flugreisen zu reduzieren, ihre Häuser besser zu isolieren und Abfallprodukte besser wiederzuverwerten, sie noch kaum die Auswirkung der Viehhaltung auf den Klimawandel erkannt haben, geschweige denn seine zunehmend katastrophale Wirkung auf die Zukunft.

Aber auch die Regierungen müßten jetzt endlich handeln. So sollten nicht nur Schadensbegrenzungsmaßnahmen implementiert werden, sondern es sollten auch konkrete Pläne ausgearbeitet werden, um die Gesamtzahl des Viehbestandes drastisch zu verringern. Weniger Tiere zu halten würde auch bedeuten, bessere Tierschutzstandards zu ermöglichen, das Hauptanliegen von CIWF und ANIMAL SPIRIT. "Wenn wir nicht damit aufhören, Fleisch und Milchprodukte im derzeitigen Ausmaß zu konsumieren, werden sowohl die Tiere, als auch der gesamte Planet darunter leiden. Die industrielle Massentierhaltung ist untragbar und inhuman. Der effektivste Beitrag, den die Menschen leisten können, ist weniger Fleisch, Eier und Milchprodukte zu essen und dafür mehr pflanzliche, biologische bzw. Freiland-Produkte." sagt Joyce D'Silva, CIWF-Botschafterin.

Die Tierschützer und Dr. Pachauri drängen zudem darauf, die Auswirkungen der Viehhaltung auf den Klimawandel zu reduzieren, indem z.B. auch die Fütterung der Rinder verändert und so weniger Methan produziert wird - ein in hohem Maß für den Treibhauseffekt verantwortliches Gas. Aber die Fütterung müsse auch auf seine etwaigen Auswirkungen auf Tiergesundheit und deren Wohlbefinden untersucht werden. "So verursacht z.B. eine Fütterung mit höherem Getreide-Anteil zwecks Verringerung des Methanausstoßes mehr Lahmheiten bei den Tieren, da der höhere Säureanteil die Klauengesundheit negativ beeinflußt. Zudem würde die Verwendung von noch mehr Getreideprodukten im Tierfutter die gegenwärtige Lebensmittelknappheit weiter forcieren," ergänzt Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT.

Rückfragehinweise:

CIWF, Annabel Davis oder Valentina Moressa,
valentina@ciwf.org; annabel@ciwf.org

ANIMAL SPIRIT, Dr. Franz-Joseph Plank, (+43) 0676-7082434,
office@animal-spirit.at

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953, BLZ 60000
Online spenden: www.oncharity.at/animal

| Copyright 2008 Animal Spirit |