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Was viele Menschen nicht wissen (oder wissen wollen) verschleiert die milliardenschwere Milchindustrie nur allzu gerne: Eine Kuh gibt nur dann ständig Milch, wenn sie jedes Jahr ein Kalb „produziert“, also kurz nach der Geburt wieder künstlich besamt wird. Außerdem wurden die Kühe in den letzten Jahrzehnten auf immer höhere Milchleistung übergezüchtet, sodaß sie jetzt schon 7000 und mehr Liter pro Jahr „produzieren“ müssen. Dazu kommt die permanente Anbinde-haltung auf Kurzständen, sodaß sie mit den Hinterextremitäten oft auf dem metallenen Kotgitter stehen oder liegen müssen.  Die Folgen sind Euterentzündungen, Zitzenverletzun-gen sowie Gelenks- und Klauen-schäden.

Diese Kombination machte aus unseren "Nutz"-Tieren krankheitsanfällige und medikamentenabhängige Produktionsmaschinen. Früher konnte eine Kuh zehn- bis fünfzehnmal kalben, doch heute wird die ausgezehrte Hochleistungskuh schon mit
4 - 5 Jahren geschlachtet! Die Behandlung der aus den oft katastrophalen Stallbedingungen resultierenden Krankheiten wäre zu teuer …

Und die Kälber werden meist unmittelbar nach der Geburt ihrer Mutter entrissen und an eine kurze Kette gehängt oder in eine enge Box gesperrt und mit künstlichen „Milchaustauschern“ statt Muttermilch getränkt. Später wäre der Trennungsschmerz so groß, daß niemand das tagelange Schreien ertragen könnte. Nach ein paar Wochen kommen die Kälber dann auf eine der schrecklichen Langstreckentransporte nach Frankreich oder Italien, zur Mastfabrik oder gleich in den Schlachthof …

 

Kühe - lebenslang stillgestanden
 

Obwohl seit heuer eigentlich ver-boten, steht ein Großteil der Kühe hierzulande noch immer in ständiger Anbindehaltung - die Bewegungs-freiheit beschränkt sich auf Aufstehen und Niederlegen. Aber die polit-gesteuerte Agrarindustrie hat sich für das Verbot der Anbindehaltung genügend Ausnahmeregelungen aus-verhandelt: Es müßte zwar an 90 Tagen im Jahr Weidegang oder zumindest Auslauf gewährt werden, doch die Ausnahmen erlauben weiter-hin die Kettenhaltung, wenn dem "zwingende rechtliche oder tech-nische Gründe entgegenstehen"; und die lassen sich bei ein bißchen Kreativität des Bauern immer finden. 

Kuhmilch wäre eigentlich das ideale Lebens-Mittel für Kälber, aber nicht unbedingt für den Menschen, der als einziges Säugetier auf diesem Planeten auch noch im Erwachsenenalter die Milch eines anderen Säugetiers trinkt. Entsprechend häufig sind auch die Folgeerscheinungen: Laktoseunverträglichkeit, Osteoporose, Brustkrebs und psychische Erkrankungen. Zudem erhöht der hohe Milchkonsum in den "zivilisierten" Ländern nicht etwa den menschlichen Kalziumspiegel, sondern reduziert ihn sogar, v. a. eben in den Knochen: denn durch den hohen Gehalt an Tiereiweiß wird mehr Kalzium aus dem Körper ausgespült als zugeführt. Es wäre also an der Zeit, über Alternativen nachzudenken, die es ja bereits in großer Zahl auch in den meisten Supermärkten gíbt.

 

Ein tolles neues Video für einen heilen Planeten
 

Passend zu diesem Thema wurde uns gestern ein Online-Video zugesandt ("A Life Connected"), das wir nur jedem bewußt lebenden Menschen ans Herz legen können.

Dieses Video ist bereits vor über einem Jahr im englischsprachigen Raum kursiert - jetzt ist es profes-sionell auf Deutsch übersetzt worden: Schön, ermutigend, inspirierend, denkanstoßend, provozierend – schauen Sie selbst:
http://vimeo.com/9470386
(nur 12 Minuten lang, es lohnt sich!).

MfG,

Dr. Franz-Joseph Plank

 

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