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12. 02. 2009 - Wintertagung 2009: Fleisch-Lobby lernt nichts dazu!
 

Schweinefleisch-Lobby - trotz Krise nichts dazu gelernt?
 

Bei der diese Woche stattfindenden Wintertagung des Ökosozialen Forums stand gestern im Schweinezucht-zentrum Gießhübl bei Amstetten (NÖ) das Thema "Schweineproduktion" am Programm. Dabei gesellte sich zu den Hunderten Schweinezüchtern und Mästern auch ein kritischer Tier-schützer. Dieser glaubte allerdings kaum, seinen Ohren trauen zu können, denn trotz herrschender Wirtschaftskrise scheint bei den Schweinebauern noch kaum ein Um-denken stattgefunden zu haben.

So sieht man dort nach wie vor die extrem grausamen "Kastenstände" (lebenslange, knapp körpergroße Metallkäfige für Zuchtsauen, auch "eiserne Jungfrauen" genannt) als das Non plus Ultra der Schweineproduktion. Und das, obwohl diese selbst nach EU-Recht ab 2013 - zumindest für den Großteil der Trächtigkeitsperiode - verboten sein werden, zugunsten einer artgemäßeren Gruppenhaltung.

Wozu man allerdings wirklich "gratulieren" muß, ist die Tatsache, daß es den Veranstaltern gelungen ist, gestern offenbar einen der letzten Ernährungswissenschaftler aufzutreiben (Prim. Dr. Meinrad Lindschinger aus Graz), der auch im Jahre 2009 noch immer behauptet, Schweinefleisch sei nicht nur gesund, sondern sogar für die menschliche Ernährung "notwendig", weil dessen Proteine dafür sorgen, "daß defekte Zellen repariert werden" und darüber hinaus "Kinder intelligenter aufwachsen"...

Wer heutzutage noch derartige steinzeitliche Thesen in aller Öffentlichkeit verbreitet, wo durch Dutzende groß anglegte Studien erwiesen ist, daß v.a. Schweinefleisch entscheidend zu den meisten Zivilisationskrankheiten beiträgt wie etwa Darmkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Herzinfarkt, Fettleibigkeit, Diabetes, Gicht, Rheuma, Allergien etc. und fleischarme bzw. fleischlose Ernährung in den meisten Bereichen ein gesünderes und längeres Leben erwarten läßt, der legt den Verdacht nahe, daß er von gewissen Lobbys gesponsert wird. Und tatsächlich - unmittelbar nach Beendigung des Vortrages dieses "Ernährungswissenschaftlers" - erging vom obersten Schweine-Lobbyisten Österreichs der Ruf an die AMA (und damit an die Steuerzahler), doch mehr Geld in die Bewerbung des ach so gesunden Lieblingsgerichtes von Herrn und Frau Österreicher fließen zu lassen....

Na dann: Mahlzeit!

Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, ANIMAL SPIRIT

 

Im Folgenden zur Richtigstellung ein kurzer Beitrag aus einem aktuellen Gesundheits-Fachbuch sowie etliche links zum Thema (Schweine-) Fleisch und Gesundheit:

"Schweinefleisch - nichts für eine gesunde Ernährung"

(Aus dem Buch «Bioenergietherapie» von Keymer/Schmedtmann/Will,
ISBN 3035050090):


Schweinefleisch ist während und nach einer Therapie absolut verboten. Das betrifft nicht nur das Schweineschnitzel, sondern auch alles andere, was mit Schweinefleisch hergestellt wird: jegliches Schweinefleisch, Wurst mit Schweineanteilen, Speck, Schinken etc. Warum sind wir so strikt? Warum ist eine absolute Einhaltung des Schweinefleischverbotes so notwendig? Weil Schwein für den Menschen hochtoxisch, also hochgiftig ist. Das hat vielerlei Gründe: Schweinefleisch hat einen sehr hohen Fettgehalt. Selbst sogenanntes mageres Schweinefleisch enthält noch große Mengen Fett, da dieses im Gegensatz zu anderen Fleischsorten (zB. Schaf oder Rind) auch intrazellulär angereichert wird. Schweinefleisch hat einen hohen Cholesteringehalt. Schweinefleisch enthält ein Eiweiß, das aufgrund seiner Struktur eine hohe Verwesungsrate hat. Es geht sehr schnell in Fäulnis über. Die dabei entstehenden Fäulnisprodukte belasten Darm, Lymphe, Blut und Ausscheidungsorgane erheblich.

Die Eiweißstruktur des Schweinefleisches ist derjenigen des menschlichen Fleisches ähnlich. Dadurch wird es bei der Verdauung vom Abwehrsystem nicht als Fremdkörper erkannt, sondern kann leicht durch die Darmwand ins Lymphsystem und ins Blut gelangen, mitsamt seinen Eiweißfäulnisprodukten und Toxinen. Schweinefleisch hat eine negative Wirkung auf das Bindegewebe (Aufquellen infolge schwefelhaltiger Verbindungen). Schleimsubstanzen des Schweinefleisches werden in Sehnen, Bändern und Knorpeln eingelagert. Dadurch entstehen typische Erkrankungen wie Rheuma, Arthritis, Arthrose, Bandscheibenschäden. Schweinefleisch enthält eine hohe Histaminkonzentration, die höchste der Schlachttiere. Histamin ist jedoch der stärkste Auslöser allergischer Reaktionen. Es unterstützt auch entzündliche Prozesse wie Abszesse, Furunkel, Darmentzündungen, Venenentzündungen aber auch entzündliche Hauterkrankungen wie Ekzeme. Ein mit Schweinefleisch ernährter Körper ist weniger streßbelastbar und neigt deswegen eher zu Magengeschwüren und zum Herzinfarkt. Die Gifte des Schweinefleisches stören Nervenfunktionen und damit alle anderen Funktionen des Organismus. Insgesamt ist das Schwein in der Massentierhaltung ein krankes, verseuchtes Tier. Das ist bei den sogenannten Bio-Schweinen nicht wesentlich anders.

Genauere Informationen über die schädliche Wirkung - insbesonders des Schweinefleisches - unter
http://www.beepworld.de/members51/islamru2/sfleisch.htm

Weitere Infos zum Thema auch unter

www.animal-spirit.at/vegleben/navigacni.html oder

www.vegetarismus.ch oder

www.pro-ahimsa.at/

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
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