Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not

Aktuell
Der Verein "Animal Spirit"
Gerettete Tiere
Gerettete Tiere
Aussendungen/Kampagnen
Themen Tiere in Tierfabriken
Vegetarisch leben
Spenden und Patenschaften
Kontakt zu "Animal Spirit"
Links
Tierschutz im Unterricht
Startseite

Onlinespenden

Animal Spirit

 


Der im Mai 2002 gegründete gemeinnützige Verein ANIMAL SPIRIT 
(ZVR 357436036) bezweckt die Verbreitung des Tierschutzgedankens und bedrängten Tieren in Not, in erster Linie sog. „Nutz“-Tieren, zu helfen. Unsere Hauptziele sind sowohl politische, als auch die direkte Hilfe für in Not geratene Tiere, u.a.:

  • ein Verbot jeglicher tierquälerischer Form sog. Nutztierhaltung

  • ein Verbot von Langzeit-Tiertransporten

  • die drastische Reduzierung, Ersatz und letztlich ein Verbot von Tierversuchen aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse

  • ein Verbot von Qualzüchtungen und gentechnischen Manipulationen an Tieren

  • den Freikauf von Tieren in Not, aus tierquälerischer Haltung oder von Schlachttier-Transporten und deren artgemäße Unterbringung sowie die nachfolgende Kontrolle

  • die Errichtung und Betreibung weiterer Gnadenhöfe und Tier-Refugien, insbesondere für sog. Nutztiere.

Die Ungerechtigkeit gegenüber den immer noch großteils rechtlosen Mitgeschöpfen, wie z.B. in tierquälerischer Intensivhaltung der Agrarindustrie, in Tierversuchslabors oder bei den himmelschreienden Langzeit-Tiertransporten, ließ uns den Entschluß fassen, den Verein ANIMAL SPIRIT zu gründen, um diese Mißstände konsequent zu bekämpfen, aber auch einzelnen Tieren in Not zu helfen und damit Beispiele zu setzen.

Der Gründer und Obmann von ANIMAL SPIRIT, Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, kämpft bereits seit 1988 konsequent für bessere Haltungsbedingungen v.a. der sog. Nutztiere (Rinder, Schweine, Hühner, Puten, Kaninchen, Pferde etc.) und gegen Tiertransporte. Daneben setzen wir uns aber auch für eine Verbesserung der derzeitigen Tierschutzgesetzgebung auf nationaler und EU-Ebene (in Zusammenarbeit mit internationalen Tierschutz-Organisationen) ein.

Gleich neben unserem Büro in Laaben "am Hendlberg" (NÖ) betreiben wir unseren ersten Gnadenhof für Nutztiere, wo wir über 180 ehemals gequälte oder fast verhungerte Tiere aufgenommen haben und bis zu ihrem natürlichen Tod betreuen: Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Schweine, ehemalige Batterie- oder „Schlacht“-Hühner, ehemalige Versuchs- oder Mastkaninchen sowie Meerschweinchen.

Im Sommer 2006 haben wir dann endlich - dank etlicher SpenderInnen und eines Bankkredits - unseren zweiten, wesentlich größeren Gnadenhof in Esternberg (bei Schärding, OÖ) erwerben und beziehen können. Dort sind nun vor allem die größeren Tiere – Pferde, Esel, Rinder, Hausschweine, die meisten Ziegen und Schafe sowie unser Wassergeflügel – untergebracht, ebenfalls schon mehr als 150 Mäuler und Schnäbel. Mit den ca. 19 ha Grund, die uns dort zur Verfügung stehen, haben die Tiere ausreichend Platz und wunderschöne Weideflächen.


Weitere Ziele von ANIMAL SPIRT

Die Beteiligung am Projekt "Tierschutz im Unterricht" ist ja schon seit langem ein großes Anliegen von Dr. Plank. Wir fördern daher dieses seit Jahren gut eingeführte Projekt auch weiterhin: einerseits eben durch das Einladen von Schulklassen auf die Gnadenhöfe, wo die Kinder erleben können, wie man durch liebevollen Umgang mit Tieren deren Eigenwürde respektieren lernt; andererseits durch Unterstützung von Tierschutz-LehrerInnen, die kostenlos in die diverse Schulen kommen und anhand von speziell erarbeiteten und an das Alter der jeweiligen Schüler angepaßten Unterrichts-Materialien Kindern und Jugendlichen den Respekt vor unseren Mitgeschöpfen wieder näher bringen.

Aber auch die politische Arbeit zur Verbesserung der Tierschutzgesetze bzw. Verordnungen, die Dr. Plank ja bereits seit 1988 intensiv betrieben hat, soll nicht zu kurz kommen und wir werden auch in Zukunft mit unseren Anliegen an die Öffentlichkeit gehen. Daher sind unsere weiteren Ziele wiederum das Aufzeigen von Mißständen von tierquälerischen Haltungsbedingungen, bei Tiertransporten, aber auch in der noch immer völlig unzureichenden Tierschutzgesetzgebung bzw. deren Vollzug. Nur so kann auch eine politische Einflußnahme und letztlich Bewußtseins- und Gesetzesänderungen im Interesse der Tiere erzielt werden. Nur wenn Tierschutz auch in der österreichischen Verfassung Einzug hält, kann es endlich auch zu einer gleichwertigen Abwägung zwischen der Freiheit von Wissenschaft, Forschung, Religion und Tierschutz kommen und so u.a. die wichtigen Themen Schächten oder Tierversuche wirksamer angegangen werden.

Noch ein Anliegen von ANIMAL SPIRIT ist es, in Zukunft weitere Gnadenhöfe zu erschließen, bzw. eine noch engere Zusammenarbeit mit bereits bestehenden seriös arbeitenden Gnadenhöfen, um mehr befreiten Tieren einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen. Durch diese engere Zusammenarbeit mit ähnlich gesinnten Organisationen soll eine effizientere Versorgung von in Not geratenen Tieren erreicht werden. Im Tierschutz endet die Arbeit bekanntlich nie, wenn nur genügend Engagement von Idealisten da ist und der Wille von genügend Tierfreunden, dieses auch finanziell zu unterstützen.


Die "Arche Noah" I am Hendlberg, NÖ

Wie alles begann: Erstmals entstand im Jahr 1998 hier am Hendlberg bei Laaben in Niederösterreich, wo sich auch 6 Jahre lang das Zentrum des von Dr. Franz-Joseph Plank gegründeten VgT (Verein gegen Tierfabriken) befand, die Idee, ein Refugium für in Not geratene, gequälte Nutztiere zu errichten. Im Juni 2002 wurde nun dieser Gnadenhof vom Verein "ANIMAL SPIRIT - Zentrum für Tiere in Not" übernommen, nachdem der VgT nach Wien übersiedelt war. Die Tiere, deren Leiden durch jahrelange politische Kampagnen über die tierquälerischen Zustände bei Tiertransporten oder Massentierhaltungen bekannt gemacht wurden, sollten nun auch die Möglichkeit erhalten, in einem artgerechten Refugium bis zu ihrem natürlichen Lebensende unterzukommen. Auch wenn es vorerst nur ein "Tropfen auf den heißen Stein" sein mochte, so kamen und kommen doch laufend neue Tiere hinzu und die wenigen geretteten oder befreiten Tiere geben den Kindern und Erwachsenen, die uns immer wieder besuchen, Zeugnis davon, daß auch Tiere eine Eigenwürde besitzen und bei liebevollem Umgang täglich ihre Dankbarkeit zeigen.

Das Gnadenhofhaus Nr. 62 wurde uns zur Vereinsgründung 2002 von der "Stumme-Brüder-Stiftung" mittels Prekariumvertrags zur Betreuung überlassen, soferne wir für sämtliche finanziellen und organisatorischen Belange, wie Fütterung, tierärztliche Betreuung, Stall-Erhaltung bzw. -Neubau, Weidepflege etc. aufkommen. Ursprünglich war der Hof von einem Brand ziemlich beschädigt worden und mußte generalsaniert werden, bevor 1999 die ersten Tiere einziehen konnten. Doch nach und nach entstand ein Gebäude nach dem anderen: zuerst die Renovierung des Hauptstalles mit mittlerweile 6 geräumigen Boxen; und dann darüber - quasi am ausgebauten Dachboden - der Hühnerstall, mit ständigem Zugang zur Weide. Daneben befinden sich noch die Ställe für unsere Kaninchen, welche die ganze warme Jahreszeit über - wie natürlich alle anderen Tiere auch - im Freien sein dürfen, selbstverständlich mit wettersicheren Unterständen. Die Hühner- und Kaninchenausläufe sind zusätzlich mit einem dreifachen Elektrozaun gesichert, um die Tiere vor den Füchsen, Mardern und anderen Raubtieren zu schützen.

Auf der oberen Weide dienen zwei winterfeste Unterstände den Eseln und Ziegen bzw. den Schafen als Unterkunft. Unterstand und Futterplatz auf der unteren Weide sind für die Mini- und Hängebauch-Schweine bzw. tagsüber die Kleinpferde. Zusätzlich gibt es noch weitere Weideunterstände auf diversen Nachbarweiden, die wir gelegentlich benützen bzw. pachten können. Jeweils im Herbst und Winter müssen wir wieder große Mengen Heu, Stroh und Getreide zukaufen und einlagern, um die Tiere über den hier oft sehr strengen Winter durchzufüttern. Und auch für diese zusätzlichen Gebäude zur Futterlagerung wurde Raum geschaffen, auf dem sehr steilen Gelände im Bergbauerngebiet hier gar keine so leichte Aufgabe.

Wer sich selbst überzeugen möchte, daß es unseren Tieren an nichts mangelt, kann den Gnadenhof Hendlberg jederzeit gerne besuchen – aber bitte nach telefonischer Voranmeldung unter (+43) 02774/29330 bzw. 0676/708 24 34.
Anfahrtsplan! - klicken Sie hier!


Sommer 2006: Der neue „Gnadenhof II Esternberg“ entsteht -

Endlich mehr Platz für unsere Tiere!

Gut 7 Jahre war es her, daß am Hendlberg in Laaben unser erster Gnadenhof für Nutztiere, damals genannt „Arche Noah“, entstanden ist. Doch 2006 waren es schon weit mehr als 200 Tiere, die hier ihre letzte Zuflucht und ein sicheres Zuhause gefunden haben – gerettet von schrecklichen Tierfabriken, vom Schlachthof oder aus Tierversuchsanstalten. Ohne dazu gepachtete Weideflächen hätten wir die vielen Tiere gar nicht mehr artgerecht den Sommer über unterbringen können.

Laufend fanden und finden sich immer neue Tiere bei uns ein, sodaß unser Hof schon längst zu klein geworden ist. Die größeren Schützlinge, wie Pferde und Rinder, mußten wir auf Pacht- oder Nachbarweiden unterbringen, was ihre Betreuung intensiviert und teurer als notwendig gemacht hat. Vor allem in den strengen Wintern, wenn wir das Futter teilweise durch den meterhohen Schnee hinaufschleppen mußten, traf uns das hart.

Fast wöchentlich standen wir so vor dem Problem, akut in Not befindliche Tiere nicht mehr unterbringen zu können. Deshalb haben wir seit dem Winter 2005/2006 intensiv nach einem zweiten Hof gesucht.

In der Nähe des Hendlberges war nichts Geeignetes zu finden, bzw. es war völlig unerschwinglich für unsere Verhältnisse; aber dann haben wir in Oberösterreich, im „Sauwald“ bei Schärding, ein wunderschönes großes Objekt entdeckt. Nach harten Verhandlungen und eingehenden vereinsinternen Überlegungen konnten wir am 15. Mai 2006 für diese ideale Liegenschaft mit neuem Haus, einzugsfertigen Pferdeboxen, vielen weiteren Stalleinheiten und ganzen 18 ha Grund (jetzt sind es bereits 19 ha, also 190.000 m2 !) den Kaufvertrag unterzeichnen.

Ein besonders großzügiger Tierfreund hat nach Prüfung der Fakten mit einer namhaften Spende eine solide Basis (ein Viertel) für den Kauf gelegt – anders hätten wir uns an so ein großes und teures Projekt gar nicht herangewagt; ein weiteres Viertel konnten wir in den beiden Jahren zuvor (durch eine Teil-Erbschaft, etliche mittelgroße Spender und eisernes Sparen) selbst beiseite legen. Die restlichen 50% mußten wir dann allerdings über einen Bankkredit abdecken, wofür wir in den nächsten Jahren die Raten abzahlen müssen.

Aber die Mühe hat sich jedenfalls gelohnt! Nach dem Ankauf von „Esternberg“ ging die Arbeit erst so richtig los: Die Wirtschaftsgebäude, die noch großteils (außer den geräumigen Pferdeboxen) als Werkstatt eingerichtet waren, mußten hergerichtet und adaptiert werden. Zäune, verschiedene Gehege und Offenställe mußten aufgestellt bzw. neu errichtet werden. Und auch ein Jahr nach dem Kauf, im Frühjahr 2007, vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgend etwas repariert oder gebaut werden muß: Als erstes mußte ein neuer Weg hinunter zu den Ziegen und Schweinen gemacht werden. Denn sonst würde es im Herbst und im Winter unmöglich, zu ihnen hinunter zu fahren. Als nächstes mußte die Schweinehütte für unsere mittlerweile 14 Rüsseltiere dringend renoviert und vergrößert werden. Auch der Ziegen-Offenstall ganz unten am Gelände gehörte gänzlich neu errichtet, er brauchte einen ordentlichen Boden, sowie Wasser- und Stromanschluß (allein die 300 Meter Erdkabel kosteten uns 2.000,- €!). Auch im Offenstall für die Pferde hatten wir im ersten Winter große Probleme mit der Feuchtigkeit. Dort und an etlichen anderen Stellen mußten ebenfalls noch Künetten gegraben werden; und für unsere mehr als 50 Wassertiere wurde in ihrem Gehege samt Teich auch ein ordentlicher Entenstall notwendig, damit sie die nächsten Winter trocken und vor Raubtieren sicher überstehen würden, etc, etc.

Doch für all diese Mühen entschädigen uns jeden Tag aufs Neue wieder tierische Glücksmomente, indem sie uns ihre Zuneigung und Dankbarkeit zeigen. Jeder dieser Glücksmomente, den wir miterleben dürfen, bestätigt uns, daß wir mit dem Aufbau eines weiteren, größeren Gnadenhofs die richtige Entscheidung getroffen haben. Sie ist uns nicht leicht gefallen, denn die finanziellen Belastungen für den neuen Hof sind enorm.

Doch das momentane Glück der Tiere läßt immer wieder alle Sorgen verblassen.

 

Auf beiden Gnadenhöfen gemeinsam (Hendlberg und Esternberg) leben bereits weit mehr als 300 Tiere: Enten, Gänse, Hühner, Pferde, Esel, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hunde und Katzen – wahrhaftig eine "Arche Noah". Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende dabei, unsere vielen Schützlinge auch weiterhin so gut versorgen zu können. Herzlichen Dank!

 

Animal Spirit - Zentrum für Tiere in Not
Am Hendlberg 112, A-3053 Laaben
Tel: +43 (0) 2774/29 330
Email: office@animal-spirit.at
Web: www.animal-spirit.at
Spendenkonto: PSK 75.694.953
Online spenden: https://www.oncharity.at/animal

| Copyright 2011 Animal Spirit|